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Tuesday, 12. December 2017
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06.07.2013 2387
Türkei - Polizei setzt erneut Wasserwerfer und Tränengas ein

Die Polizei ging bei den Gezi-Protesten so hart vor, wie schon lange nicht mehr. Foto: dpa
Die Türkei kommt nicht zur Ruhe. Erneut ruft die Protestbewegung zu Demonstrationen im Istanbuler Gezi-Park auf. Und die Polizei reagiert wie gewohnt: Mit dem Einsatz von Wasserwerfern und Tränengas.

Von Boris Kálnoky

Die Saga der türkischen Protestbewegung rund um den Istanbuler #Gezipark ist um eine tragikomische Episode reicher. Nachdem ein Gericht geurteilt hatte, dass die Polizei nicht das Recht hat, den seit dem 16. Juni gewaltsam geräumten Park geschlossen zu halten, wollten Demonstranten heute den Park betreten. Sie hielten Kopien des Gerichtsbeschlusses in die Luft und forderten die Polizei auf, die "illegale" Besetzung des Parkes durch die Staatsmacht zu beenden. Denn das Urteil besagte: Ab sofort ist der Park frei zu betreten.

Gouverneur Avni Mutlu hatte ein oder zwei Tage zuvor erklärt, der Park werde geöffnet, "wenn die Proteste aufhören". Nun aber ließ er kurz vor der Demonstration wissen, er werde den Park am folgenden Tag, Sonntag öffnen. Doch um zu zeigen, wer Herr im Hause ist, verbot er die Demonstration.

Die Polizei ging mit großer Gewalt vor, Wasserwerfer und Tränengas wurden eingesetzt, noch Stunden später dauerten die Auseinandersetzungen in den Seitenstraßen des Taksim-Platzes und der großen Einkaufsmeile Istiklal an.

Mehr als zehn Menschen erblindeten

In diesen engen Gassen kann es rasch noch enger werden, wenn man ins Gefechtsgetümmel gerät. Gaskanister fliegen, die Menge flieht in Panik, hinein in Hauseingänge und Treppenhäuser – denn man weiß ja, wenn die Polizisten jetzt attackieren, riskiert man auch Gummigeschosse und Festnahme.

In ein solches Haus einer Seitenstraße retten sich einige Dutzend junge Aktivisten in die Räume einer Vereinigung für Frauenrechte – welche, sei hier verschwiegen. Gas hängt in der Luft, aber hier ist es ertragbar. Ein junger Mann zieht sein T-Shirt aus und zeigt seine Wunde am Rücken – er wurde von dem getroffen, was man hier "Gummikugel" nennt. In Wahrheit sind es mit Pressluft geschossene Farbkugeln. Aber heftig genug, um einen großen, runden Blutabdruck zu hinterlassen. Wenn es ins ungeschützte Auge trifft, kann man das Auge verlieren – mehr als zehn Menschen erblindeten bei den Protesten seit Ende Mai.

Es sind Menschen wie diese Jugendlichen, Angehörige linker Aktivistengruppen, die oft in der ersten Front der Proteste stehen, manche professionell ausgerüstet mit teuren Gasmasken und Bauarbeiter-Helmen. Sie sind zugleich der Vorwand der Regierung, die Demonstranten "marginal" und "extremistisch" zu nennen.

Dichte Tränengasschwaden über Istanbul

Aber die der zumeist jungen Menschen in den Straßen sind einfach da, um ihren Unmut zu bekunden, überwiegend Jugendliche. Schwer zu sagen, wie viele es heute sind – Tausende im ganzen Viertel, vielleicht zehntausend insgesamt.

An diesem Abend geht die Polizei so hart vor wie schon lange nicht mehr. Krankenhäuser berichten von gebrochenen Nasen und Beinen; in den Seitenstraßen kommt es wieder zu zahlreichen Festnahmen. Dichte Tränengasschwaden liegen über weiten Teilen des Stadtteils Beyoglu.

Und über das Internet verbreitet sich ein Video im Internet – da sind vier Zivilisten zu sehen, einer mit einem Stock, ein anderer mit einem riesigen Fleischmesser. Sie kommen mit Polizisten, bedrohen und treten Passanten und Demonstranten. Ein Polizist drängt sie ab, nimmt aber das Fleischmesser nicht weg. Möglicherweise sind die Zivilisten örtliche Ladeninhaber, die seit Wochen über ausbleibende Einnahmen wegen der Proteste klagen.

Am Sonntag soll der Park geöffnet werden

Der absurdeste Teil der ganzen Geschichte ist jedoch, dass die gesamten Bauarbeiten am Taksim-Platz – nicht nur am umstrittenen Gezi-Park – offenbar schon am 6. Juni per Gerichtsurteil gestoppt wurden. Am 16. Juni ließ die Regierung den Park gewaltsam räumen, danach wurde frenetisch weitergebaut. Der Gerichtsbeschluss wurde erst vor einigen Tagen publik, lange nachdem er ergangen war. Die Stadtverwaltung sagte, sie habe noch keine Kopie erhalten.

Nun darf man gespannt sein, wie die Öffnung des Parks am Sonntag abläuft – sicher werden sich auch jene einfinden, die so lange für den Erhalt des Parkes demonstrierten.

Kaynak: www.welt.de ... »

06.07.2013 2386
Demo am Taksim-Platz: Istanbuls Polizei setzt erneut Tränengas und Wasserwerfer ein

Wasserwerfer gegen Demonstranten: Erneute Auseinandersetzungen auf dem Taksim-Platz. DPA
Tagelang war es ruhig, nun gibt es neue Auseinandersetzungen am Taksim-Platz: Demonstranten wollten in den gesperrten Gezi-Park eindringen - die Polizei trieb sie mit Wasserwerfern und Tränengas auseinander.

Istanbul - Einen Tag vor der geplanten Wiedereröffnung des Gezi-Parks ist die Polizei in Istanbul erneut mit Wasserwerfern und Tränengas gegen Demonstranten vorgegangen. Mit dem Einsatz am frühen Samstagabend wollten die Sicherheitskräfte verhindern, dass Menschen in den gesperrten Gezi-Park nahe des Taksim-Platzes eindrangen. Mehrere politische Gruppierungen hatten zuvor zu einer Besetzung des Parks aufgerufen.

Auf einer Zugangsstraße zum Taksim-Platz rasten zwei Wasserwerfer mit vollem Tempo auf die mehreren tausend Demonstranten zu. Daraufhin liefen die Teilnehmer in Panik auseinander.
Istanbuls Gouverneur Hüseyin Avni Mutlu hatte zuvor die für den Samstagabend auf dem Taksim-Platz geplante Großkundgebung für illegal erklärt.

Zu der Demonstration am Samstagabend hat das breite Protestbündnis Taksim Plattform aufgerufen. Dabei solle der Gezi-Park "den wahren Besitzern, nämlich jedem" zurückgegeben werden, hieß es. Man wolle außerdem der Toten gedenken und gegen die Polizeigewalt protestieren.

Der Taksim-Platz war bereits vor Wochen Schauplatz heftiger Konflikte, sich zu teils gewalttätigen Massendemonstrationen gegen Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan ausgeweitet hatten. Bei den Demonstrationen kamen damals vier Menschen ums Leben und rund 7500 wurden bei Auseinandersetzungen mit der Polizei verletzt. Das harsche Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen Demonstranten war in vielen Ländern der Welt kritisiert worden, die EU-Beitrittsverhandlungen der Türkei wurden belastet.

Ein Gericht hatte schon Anfang Juni geurteilt, dass der Umbau des Gezi-Parks unrechtmäßig sei, weil die Bevölkerung nicht befragt worden sei. Doch wurde das Urteil erst vor wenigen Tagen publik gemacht. Der Park sollte nun am Sonntag wieder geöffnet werden. "Wir wollen ihn morgen oder spätestens Montag wieder allen Bürgern zur Verfügung stellen", sagte Gouverneur Mutlu.

fab/AFP/dpa

Quelle: www.spiegel.de ... »

06.07.2013 2385
TÜRKEI - Polizei setzt Tränengas gegen Taksim-Demonstranten ein

Türkische Polizisten setzen einen Wasserwerfer gegen Demonstranten ein. © Sedat Suna/EPA/DPA
Die Polizei hat Tausende Menschen gewaltsam daran gehindert, in den abgesperrten Gezi-Park vorzudringen. Der Park soll am Sonntag offiziell wieder eröffnet werden.

In Istanbul hat die Polizei mit Wasserwerfern und Tränengas eine Demonstration am Taksim-Platz aufgelöst. Sicherheitskräfte versuchten, Tausende Menschen zurückzudrängen, die in den nahe gelegenen Gezi-Park vordringen wollten.

Das Protestbündnis Taksim Plattform hatte zu der Demonstration aufgerufen. Dabei sollte der Gezi-Park "den wahren Besitzern, nämlich jedem" zurückgegeben werden. Die Aktivisten wollten außerdem der Toten gedenken und gegen die Polizeigewalt protestieren.

Der Gouverneur von Istanbul Hüseyin Avni Mutlu hatte die Demonstration bereits im Vorfeld als illegal erklärt. Sie sei nicht genehmigt, sagte er nach Angaben lokaler Medien.

Zuvor hatte Mutlu auf Twitter angekündigt, der Gezi-Park werde an diesem Sonntag wieder eröffnet. Der Park war zum Symbol der wochenlangen Proteste geworden. Seit der gewaltsamen Räumung des von Demonstranten besetzten Parks Mitte vergangenen Monats hat die Polizei das Areal abgesperrt. Die Proteste richten sich gegen die Regierung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoðan.

Bei den wochenlangen Demonstrationen war die Polizei mit aller Härte eingeschritten. Drei Demonstranten und ein Polizist kamen bei den Zusammenstößen ums Leben, zudem wurden rund 8.000 Menschen verletzt. Nach Schätzungen der Polizei hatten sich 2,5 Millionen Menschen in 80 türkischen Städten an den Demonstrationen beteiligt.

Ein Gericht hatte schon Anfang Juni geurteilt, dass der Umbau des Gezi-Parks unrechtmäßig sei, weil die Bevölkerung nicht befragt worden sei. Doch wurde das Urteil erst in der vergangenen Woche publik gemacht. Der Park sollte nun am Sonntag wieder geöffnet werden. "Wir wollen ihn morgen oder spätestens Montag wieder allen Bürgern zur Verfügung stellen", sagte Istanbuls Gouverneur Hüseyin Avni Mutlu.

Quelle: www.zeit.de ... »

06.07.2013 2384
Taksim'de elindeki satýrla yurttaþlara saldýrdý

Polisin müdahalesi yetmedi

06 Temmuz 2013 Cumartesi 21:20

Taksim'deki polis müdahalesi sýrasýnda elinde satýrla yurttaþlara saldýran bir kiþi daha ortaya çýktý. Cep telefonuyla kaydedilen görüntülerde, elindeki satýr bulunan bir kiþinin, yurttaþlara saldýrdýðý görülüyor. Elmadað bölgesindeki olayda, satýrlý kiþinin yurttaþlara tekme de attýðý görülüyor.

TAKSÝM'DE ELÝNDEKÝ SATIRLA YURTTAÞLARA SALDIRDI ... »

Kaynak: www.ulusalkanal.com.tr ... »

06.07.2013 2383
Eli sopalýlar polisle birlikte direniþçilere saldýrdý

Taksim'de polisin yurttaþlara gaz bombasý ve basýnçlý suyla yaptýðý sert müdahale sýrasýnda ilginç görüntüler de ortaya çýktý.

Polisin ara sokaklara müdahalesi sýrasýnda elinde sopayla yurttaþlara küfür savuran bir kiþi kameralar tarafýndan kaydedildi. Hareketlerinden sivil polis olduðu düþünülen eli sopalý kiþi, yurttaþlara küfürler savurdu. Polis memurlarýna talimat verdi. Çevik kuvvet polisinin yardým istemesi sonrasý polisin sýrtýndaki gaz bombasýný çevik kuvvete verdi.

ÝÞTE ELÝ SOPALININ HALKA SALDIRDIÐI ANLAR / VÝDEO ... »

Kaynak: www.ulusalkanal.com.tr ... »
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