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13.02.2008 1533
Erneut Mohammed-Karikaturen abgedruckt

Wut über die Mohammed-Karikaturen: Muslime demonstrieren vor der dänischen Botschaft in Berlin (Archivfoto vom 11.2.2006).

Kopenhagen - Zahlreiche Zeitungen in Dänemark haben am Mittwoch erneut die Mohammed-Karikaturen abgedruckt, die vor zwei Jahren eine beispiellose Protestwelle in der islamischen Welt ausgelöst hatten. Sie reagierten damit auf die Aufdeckung von Mordplänen gegen den Zeichner Kurt Westergaard (73) vom Vortag. Westergaard hatte den Propheten als finsteren, vollbärtigen Mann mit einer Bombe samt brennender Zündschnur im Turban porträtiert.

Die größte dänische Zeitung "Jyllands-Posten" hatte die zwölf Mohammed-Karikaturen im September 2005 veröffentlicht und wurde auch von anderen heimischen Medien wegen der bewussten Verletzung des islamischen Abbildungsverbotes für den Propheten kritisiert. Die Chefredakteurin der konservativen Zeitung "Berlingske Tidende", Lisbeth Knudsen, erklärte am Mittwoch zur erstmaligen Veröffentlichung einer Mohammed-Karikatur in ihrem Blatt: "Die neue Lage mit Morddrohungen gegen einen dänischen Karikaturisten erfordert ein klares, unzweideutiges und aktives Bekenntnis dazu, dass wir in Dänemark keine Einschränkung der Meinungsfreiheit akzeptieren oder uns zu Geiseln von religiösem Fanatismus machen lassen."

Die Polizei hatte am Dienstagabend einen der drei wegen des Mordplanes in Århus festgenommenen Männer, einen Dänen marokkanischer Abstammung, wieder auf freien Fuß gesetzt. Zwei in Dänemark lebende Tunesier sollen bis zu ihrer bereits ministeriell verfügten Ausweisung in Abschiebehaft bleiben. Der polizeiliche Geheimdienst PET begründete die Freilassung des 40-jährigen Dänen damit, dass man zur Vereitelung eines Anschlages "in einem sehr frühen Stadium" der Vorbereitungen eingeschritten sei. Der Mann bleibe unter Beobachtung.

Juristen kritisierten, dass es für die beiden Tunesier im Alter von 36 und 25 Jahren keine juristische Möglichkeit zur Anfechtung ihrer Ausweisung gebe. Die Justizbehörden wandten dabei eine Bestimmung im neuen Antiterror-Gesetz an, wonach bei Gefahr für die Sicherheit des Landes in Dänemark lebende Ausländer ohne richterliche Prüfung ausgewiesen werden können. Voraussetzung ist nur, dass der Geheimdienst einen entsprechenden Verdacht hegt.

In Stockholm meldeten Zeitungen am Mittwoch, dass der schwedische Geheimdienst Säpo ebenfalls Pläne für einen Anschlag auf den Zeichner Lars Vilks aufgedeckt hat. Vilks hatte ein Bild mit Mohammed als Hund veröffentlicht.

Quelle: www.ksta.de ... »

13.02.2008 1532
Erdogan-Äußerung - Berlin will Streit entschärfen

Während in der großen Koalition die Kritik an der Rede des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan nicht abreißt, versucht die Bundesregierung die Wogen zu glätten. Die Beziehungen zur Türkei seien in einem „ganz ausgezeichneten Zustand“.

Vize-Regierungssprecher Thomas Steg betonte am Mittwoch, durch den Besuch von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan seien „neue Impulse für die Integrationsdebatte ausgegangen“. Er hob zudem dessen „dämpfende Worte“ beim Besuch des Ortes der Brandkatastrophe in Ludwigshafen hervor. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes verwies darauf, dass Erdogan seine Landsleute auch dazu aufgerufen habe, sich zu integrieren und Deutsch zu lernen.

Bundestagsdebatte über Integrationspolitik

Trotz allem wird Erdogans umstrittener Ausspruch vom Wochenende in Köln ein Nachspiel im Bundestag haben. In der nächsten Woche will sich das Parlament mit dem Thema Integrationspolitik befassen.

Spitzenpolitiker von Union und SPD hatten den Auftritt Erdogans in Köln scharf kritisiert. Dabei hatte der Ministerpräsident am Sonntag vor rund 16 000 türkischen Zuhörern zwar zur Integration aufgefordert, aber zugleich vor „Assimilation“ gewarnt. Eine derartige Anpassung sei „ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“.

Kritik am türkischen Ministerpräsidenten kam erneut von der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU). Erdogan habe Vorbehalte gestärkt und suggeriert, dass es von Nachteil sei, in Deutschland zu leben und sich in die Gesellschaft einzufinden. Man solle „nicht emotional spalten, sondern zusammenführen“, mahnte Böhmer in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

„Keine Zwangsgermanisierung der Türken“

CSU-Generalsekretärin Christine Haderthauer forderte erhöhten Druck auf integrationsunwillige Zuwanderer. Die im Zuwanderungsgesetz vorgesehene Möglichkeit einer Kürzung von Sozialleistungen werde „noch zu wenig vollzogen“, sagte sie FOCUS Online. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) warf der türkischen Regierung vor, einer vollen Integration ihrer früheren Staatsbürger in Deutschland entgegenzuwirken.

Auch SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann wandte sich gegen Erdogans Aussagen zur Integration von Türken in Deutschland. „Die Integration in Deutschland ist keine Zwangsgermanisierung der Türken.“ Wer aber die deutsche Sprache nicht spreche, könne nicht gleichberechtigt teilhaben.

Dagegen lobte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Ruprecht Polenz (CDU): „Die Regierung Erdogan ist die erste in der Türkei, die nicht nur erkannt hat, dass die Türken, die dauerhaft in Deutschland leben, sich hier integrieren müssen, sondern auch etwas dafür tut.“

Quelle: www.focus.de ... »

13.02.2008 1531
Integration - Aktionsbündnis Ali

Birand Bingül ruft in der ZEIT die Deutschtürken dazu auf, sich besser zu integrieren. Doch mit dem Begriff fangen die Probleme schon an.

Eine Antwort von Selim Özdogan

Es gibt eine Geschichte von einem Mann, der sich für ein Maiskorn hält und deshalb panische Angst vor Hühnern hat. Er begibt sich in Therapie und nach etwa 200 Stunden ist der Patient geheilt. Er hält sich nicht mehr für ein Maiskorn. Als der Therapeut ihm ein Huhn zeigt, rennt er aber schreiend aus dem Raum.

Ich dachte, sie glauben nicht mehr, dass sie ein Maiskorn sind, sagt der Therapeut. Ja, sagt der Mann, ich weiß, dass ich kein Maiskorn bin, aber weiß das Huhn das auch?

Es muss ein tiefliegender, nicht behebbarer, möglicherweise genetischer Charakterdefekt sein, dass ich mich immer wieder angesprochen fühle, wenn von Deutschtürken die Rede ist, selbst wenn ich weiß, dass ich eigentlich nicht gemeint sein kann.

Birand Bingül schreibt in einem Artikel in der aktuellen Ausgabe der ZEIT viele Dinge, die richtig sind. Einiges basiert auf Fakten, anderes auf Studien, da ist nicht viel dran zu rütteln. Er weiß sogar: „Natürlich sind viele von uns besser integriert, als die öffentliche und veröffentlichte Meinung weismachen will.“ Auch das würde ich als eine Tatsache ansehen und nicht als Meinung.

Doch Bingül arbeitet genauso mit unzulässigen Pauschalisierungen wie die Gegenseite, wider besseren Wissens. Wenn die Rede davon ist, was so in türkischen Teestuben geredet wird, dann könnte das so ähnlich auch in einem Boulevardblatt stehen. Wenn ich „wir Deutschtürken“ lese, frage ich mich, wie es passieren kann, dass ich schon wieder in so einer Gruppe lande, die es nicht gibt. Und von der der Autor auch weiß, dass sie nicht existiert: „Es gibt nicht eine, es gibt viele deutschtürkische Communitys.“

Und dennoch möchte er diese Communitys zusammenfassen zu einem „Aktionsbündnis Integration“. Das einzige verbindende Element dieses Bündnisses wäre die Ethnie. Und das ist ja das, wovon man eigentlich wegmöchte: immer auf die Herkunft reduziert zu werden. Mir leuchtet das nicht ein. Man grenzt sich freiwillig aus, damit man nicht mehr ausgegrenzt wird.

Es scheint mir auch, als sei das ganz im Sinne von nicht so wohlmeinenden Menschen: Da haben wir die ganzen Alis schön übersichtlich in einem Bündnis und sie bewegen sich nicht so unberechenbar in unserer Gesellschaft herum, wie sie gerade lustig sind.

Man betont eine Differenz, weil man auf die Aufhebung von Differenzen aus ist. Klar, oder?

Wenn überhaupt, würde ich ja den Weg der Gemeinsamkeiten vorschlagen, aber vielleicht ist auch das der falsche. Denn das ist ja nur meine Meinung, dass das funktionieren könnte. Und Meinungen gibt es ebensoviele wie Menschen und woher soll ich wissen, dass ausgerechnet ich richtig liege?

Anders gefragt: Wer ist Birand Bingül, dass er glaubt zu wissen, was gut für mich ist? „Es braucht etwas Mut zur Veränderung. Aber es wird sich für jeden lohnen“, verspricht er.

Ist eigentlich schon mal jemandem aufgefallen, wieviel Unheil Menschen letztlich anrichten, die glauben, sie wüssten wo es langgeht? Dabei können sie die besten Absichten haben, darum geht es nicht. Das Leid kommt in die Welt auch durch die Leute, die sie zu einem besseren Platz machen wollen. Nimm Religionsstifter, nimm Marx, nimm irgendwen, der eine nennenswerte Anhängerschaft hat und schau, wieviele um der guten Sache Willen Drangsal erdulden mussten.

Das ist natürlich nur die eine Seite dieser Medaille, aber ich habe den Eindruck, man schaut seltener drauf.

Mein Aufenhaltsstatus in diesem Land ist nicht anders als der von Murat Kurnaz. Und somit weiß ich, was ich dem Land wert bin, wenn es hart auf hart kommt: Fast nichts.

Nein, ich möchte auch nicht zu denen gehören, die sich in einer Opferrolle sehen, aber dass man hier ausgegrenzt wird, ist einfach Fakt.

Ja, ich weiß, dass alles Gute in die Welt kommt, weil jemand mehr tut als er muss. Aber mir geht es wie diesem Mann, der weiß, dass er kein Maiskorn ist. Ich weiß mittlerweile, dass ich integriert bin. Es sind nur ganz schön viele Deutsche, die das nicht wissen. Und ich bin es leid, Überzeugungsarbeit zu leisten. Wer will – bitte. Ich möchte nicht mein Leben als Sklave dieser Themen verbringen.

Aber eigentlich wundert es mich nicht, dass Birand Bingül soviel Platz und Aufmerksamkeit bekommt und ich dann hier ein paar Zeilen dazu schreibe. Wäre ich bequemer Deutscher, der so einiges nicht weiß, dann würde mir Bingüls Meinung auch besser in den Kram passen als meine.

Das nennen sie dann Kultur.

Quelle: zuender.zeit.de ... »

13.02.2008 1530
Integration - „Verwunderlich, dass ihr euch wundert“

Huch, die Türken in Deutschland fühlen sich als Türken, nicht als künftige Deutsche. Warum merken wir das jetzt erst? Fragen an Bülent Arslan vom Deutsch-Türkischen Forum

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan hat am vergangenen Wochenende die nach Deutschland ausgewanderten Türken als Landsleute angesprochen. Die Opfer des Brandes von Ludwigshafen wurden in ihrer Heimat – in der Türkei – bestattet. Das alles deutet darauf hin, dass viele türkische Migranten sich weiterhin als Türken fühlen, obwohl sie schon lange in Deutschland leben, oder sogar hier geboren wurden.

Zuender: Herr Arslan, auf wie viele Deutschtürken trifft diese Beschreibung zu?

Bülent Arslan: Auf die große Mehrheit. Und es wundert mich, dass sich nun auf einmal Deutschland wundert, dass es so ist. Innerhalb der türkischen Communitys ist dieses Gefühl Normalität. Sie fühlen sich nicht als Deutsche, sondern der Türkei verbunden. Sie identifizieren sich mit der türkischen Politik und nicht mit der deutschen. Das ist seit 30 oder 40 Jahren so.

Ich finde es gut, dass dieser Zusammenhang jetzt endlich nach außen dringt und die Öffentlichkeit das Problem erkennt. Nicht gut ist natürlich, dass dies – vorsichtig gesagt – ein gewisses Unbehagen in der deutschen Bevölkerung erzeugt. Die Leute sind in diesen Tagen ziemlich angespannt.

Zuender: Was bedeutet das für die Integrationsdebatte? Wir können ja mal annehmen, die Deutschen erkennen den Sachverhalt nun und akzeptieren ihn zu Teilen sogar.

Bülent Arslan: Nein. Für die gesellschaftliche Diskussion bedeutet dies, dass die Ansätze sich ändern müssen. Ganz früher haben alle gedacht, man müsse Toleranz zeigen, dann würde das schon gehen mit der Integration. Dann gab es eine zweite Welle, in der wir bis vor Kurzem steckten. Da hieß es, man müsse nur die deutsche Sprache vermitteln, dann funktioniere das schon. Beides reicht nicht aus. Wir müssen es schaffen, dass die Türken sich Deutschland und seiner Gesellschaft emotional zugehörig fühlen.

Zuender: Aber muss es denn ein Problem sein, dass die Türken in Deutschland sich als Türken fühlen? Wir könnten uns ja auch darauf einstellen und die Ziele der Integration eben ein bisschen niedriger setzen.

Bülent Arslan: Das wird zu Konflikten in der Gesellschaft führen, wie wir sie auch jetzt schon erleben. Wenn diese Konflikte sich weiter hochschaukeln, kann es gefährlich werden.

Zuender: Warum soll es in einem modernen Europa nicht möglich sein, dass Teile eines Volkes einfach woanders leben? In den China Towns und Little Italys, in Metropolen wie New York funktioniert das doch auch.

Bülent Arslan: Es wird so sein, dass die Gesellschaften der Zukunft – auch die deutsche – aus verschiedenen Kulturgemeinschaften bestehen. Aber diese Gemeinschaften müssen etwas haben, das sie verbindet. Das ist in den USA der Fall. Man ist nicht nur Chinese oder Hispanic, sondern auch Amerikaner. Und wenn es darauf ankommt, steht man zusammen. In Deutschland ist das nicht so.

In den USA würde kein Mensch auf die Idee kommen, die Probleme der hispanischen Einwanderer über Mexiko lösen zu wollen.

Zuender: Was meinen Sie damit?

Bülent Arslan: In Deutschland glauben manche auch nach Jahrzehnten noch, dass die Türkei für die Türken in Deutschland zuständig sei.

Zuender: Indem man sie abschiebt, wenn sie hier Unsinn anstellen?

Bülent Arslan: Das meine ich gar nicht. Es ist eher eine mentale Sache, ich erlebe das auch oft. Da werde ich dann gefragt: „In ihrem Heimatland dürfen doch auch keine Kirchen gebaut werden. Warum sollen dann hier Moscheen entstehen?“ Die Ausgrenzung ist in Deutschland geistig fest verankert – ihr gehört hier nicht hin, sondern in die Türkei. Das ist der Grundton.

Zuender: Schauen wir uns Migrations-Biografien an, die in den vergangenen Jahren als beispielhaft dargestellt wurden. Da kamen am Ende meist die besseren Deutschen heraus.

Bülent Arslan: Klar, das ist kein Widerspruch zu dem, was ich eben gesagt habe. Deswegen war die Debatte bis jetzt auch scheinheilig – auf beiden Seiten. Die deutsche Gesellschaft hat immer wieder gesagt: Wir wollen Integration, nicht Assimilation. Und die Türken hatten immer große Angst davor, dass doch Assimilation gemeint war.

Jetzt kommt Erdoğan und sagt das Gleiche – mit dem Ergebnis, dass die Empörung in Deutschland groß ist. Das heißt am Ende, dass in der Vergangenheit zwar politisch korrekt nach Integration gerufen wurde, dass in Wahrheit aber ein Höchstmaß an Anpassung gewünscht wurde.

Zuender: Was könnte das gemeinsame verbindende Ding sein? Meinetwegen sogar in Europa.

Bülent Arslan: Europa meine ich nicht, das kann nicht funktionieren. Aus meiner Sicht müsste das Deutschland sein. Und das, was uns verbindet, darf nichts akademisch Rationales sein. Die Grundrechte und die Verfassung sind schön und gut, taugen aber in der Praxis kaum. Wie viel Prozent der deutschen Bevölkerung wissen denn, was in der Verfassung steht? Von den Migranten ganz zu schweigen.

Es müsste einfacher sein, gefühlsbezogener. Ich sage, das kann nur Deutschland sein oder seine Symbole, von mir aus die Fahne. Das ist ein schwieriges Terrain, schon klar warum. Aber mehr Normalität im Umgang mit der Geschichte würde auch der deutschstämmigen Gesellschaft gut tun. Ich stelle mir das ein bisschen vor wie bei der Fußball-WM 2006. Das war kein Nationalismus, sondern ein weltoffener und sympathischer Umgang mit der nationalen Identität, der auch viele Migranten begeistert hat.

Zuender: Hat der türkische Ministerpräsident also das Richtige gesagt?

Bülent Arslan: Nein, hat er überhaupt nicht. Er hat großen Schaden angerichtet. Erdoğan hätte wissen müssen, welche Konsequenzen das in der deutschen Öffentlichkeit haben würde.

Zuender: Er hat vielleicht ein Bewusstsein geweckt.

Bülent Arslan: Kann schon sein, aber das war nicht seine Absicht. Wenn so ein Bewusstsein am Ende herauskäme, wäre das allerdings in Ordnung.

Die Fragen stellte Carsten Lißmann

Quelle: zuender.zeit.de ... »

13.02.2008 1529
Danimarka’da karikatür krizi alevleniyor

Danimarka’da Hz. Muhammed’i aşağılayan karikatürlerin çizerlerinden birine saldırı planının ortaya çıkarılmasının ardından ülkenin 4 büyük gazetesi, protesto için karikatürlerden birini yeniden yayımladı. Bazı Avrupa gazeteleri de protestoya destek verdi.

AA

Sol eğilimli Politiken gazetesinde yer alan yorumda, cinayet planının şoke ve tedirgin edici olduğu, zanlıların öldürme planının sadece Westergaard’a değil, Danimarka’nın demokratik kültürüne de bir saldırı olduğu ifade edildi.

Yorumda, karikatürleri ilk yayımlayan Jyllands-Posten’in ifade özgürlüğünü mantıksızca ve zarar verici biçimde kullanmış olsa da gazetenin terör tehdidiyle karşılaştığı zaman koşulsuz dayanışmayı hak ettiği, gazetenin provokasyonuna sempati duymamalarına rağmen karikatürün Politiken’de yayımlandığı belirtildi.

İsveç, Hollanda ve İspanya’daki üç gazete de, karikatürleri yayımlayarak Danimarkalı meslektaşlarına destek verirken, ifade özgürlüğüne bağlılıklarını göstermek istediklerini de belirtti.

MÜSLÜMAN TOPLUMUNDAN KINAMA

Bu arada Danimarkalı Müslüman toplumun önde gelenleri, saldırı planının yanı sıra tepki olarak karikatürlerin yeniden yayımlanmasını kınadı.

Danimarka’daki Müslümanların ılımlı kişiliğiyle tanınan önemli ismi imam Abdulvahid Petersen gazetelerin tavrını eleştirerek, “Protesto için karikatürleri yayımlamaktan başka bir yol bulunabilirdi, kişisel olarak bundan hoşlanmadım” dedi.

Danimarka’da iki yıl önceki protesto gösterilerine öncülük eden İslami İnanç Cemiyeti adlı grubun lideri imam Mustafa Chendid de örgütünün parlamento önünde bir gösteri yapmayı planladığını açıkladı.

Öte yandan Danimarka Dışişleri Bakanlığı, son gelişmelerden sonra dünya genelindeki diplomatik temsilciliklerini yakından izlemeye aldı.

Danimarka’da dün Aarhus kentinde düzenlenen baskında, 2 Tunuslu ve Fas kökenli bir Danimarka vatandaşı tutuklanmıştı.

İslam dünyasını rahatsız eden 12 karikatür ilk kez Danimarka’nın Jyllands-Posten gazetesinde 2005’in Eylül ayında yayımlanmıştı. Daha sonra başka ülkelerde yayımlanan karikatürler, İslam dünyasında protesto gösterilerine yol açmıştı. 2006’da üç Danimarka büyükelçiliği tehditler nedeniyle boşaltılmış, Ortadoğu, Afrika ve Asya’da çıkan olaylarda 50 kişi ölmüştü.

Kaynak: www.ntvmsnbc.com ... »
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