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Wednesday, 25. April 2018
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06.02.2008 1468
Ludwigshafen - Türkische Medien bringen Schäuble in Rage

Die Stimmung in Ludwigshafen ist angespannt: Nach der Feuerkatastrophe mit neun Toten wird über einen fremdenfeindlichen Hintergrund spekuliert. Ein Hinweis: Das Wort "Hass" mit der SS-Rune hat jemand an den Eingang des Kulturvereines geschrieben.

Bei seinem Staatsbesuch in der Türkei gerät Innenminister Wolfgang Schäuble in Bedrängnis. Ministerpräsident Erdogan fordert türkische Ermittler für die Ursachenforschung bei dem Hausbrand in Ludwigshafen. Und die Presse spricht von einem zweiten Solingen. Ankara konfrontiert den Innenminister mit alten Feindbildern.

Ganz tief Luft holen musste Wolfgang Schäuble, bevor er dem türkischen Ministerpräsidenten eine Antwort gab. Erdogan hatte vom deutschen Bundesinnenminister bei dessen Besuch in der Türkei in recht forschen Ton verlangt, ein Team von türkischen Experten zur Aufklärung der Brandursache in Ludwigshafen hinzuzuziehen.

Was er damit andeutete, ist klar: es war Brandstiftung, wie damals in Solingen, und die Deutschen werden versuchen, die Sache zu vertuschen. Der erste Impuls auf Schäubles Seite dürfte eine schnarrende Ablehnung gewesen sein. „Glauben Sie wirklich, dass wir so etwas nicht allein schaffen?“
Aber solchen Impulsen nachzugeben – das ist eben die Trennlinie zwischen Gesinnungspolitikern und Pragmatikern, die etwas erreichen wollen. Deshalb hat Schäuble eben durchgeatmet, und Ja gesagt. Natürlich sei ein solches Expertenteam herzlich willkommen. Er werde gleich die zuständigen Polizeibehörden in Rheinland-Pfalz ins Bild setzen.
Schäuble wollte die Wogen glätten
Die Idee des Türkeibesuchs ist aus der Islamkonferenz geboren, die Wolfgang Schäuble vor zwei Jahren gegen erhebliche Skepsis aus der eigenen Partei ins Leben gerufen hat. Zu viele Probleme liegen auf Halde. Sprachkenntnisse, doppelte Staatsbürgerschaft, Imam-Ausbildung und EU-Beitritt – das waren die Themen, über die Schäuble mit seinen Gastgebern reden wollte. Trotz des neu konstituierten „Koordinationsrat der Muslime“ ist noch immer kein Ansprechpartner für die Bundesregierung da, der sowohl repräsentativ als auch unabhängig ist.
Wenn es dafür noch eines Beweises bedürfte, sind die Bemerkungen des jetzigen Sprechers Bekir Alboga ein Beleg. Dass der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck erklärt hatte, es gäbe derzeit keinen Anhalt für Brandstiftung in Ludwigshafen, das vermittle „eine völlig falsche Botschaft an die Öffentlichkeit“. Die Wahrscheinlichkeit, dass es ein Anschlag war, ist eine der höchsten“, so Alboga.

Sogar der Religionswächter Ali Bardakoglu – der so etwas ist wie Albogas türkischer Dienstherr, und der Schäuble in Ankara im funkelndem Ornat empfing -, gibt inzwischen zu, dass die bestehenden Verbände in Deutschland da versagt haben. „Wir haben in Deutschland immer wieder eine erste Generation, ohne Sprachkenntnisse und ohne Kontakt zur deutschen Gesellschaft. Das muss sich ändern“, meint der Bundesinnenminister.

Dorfbewohner tragen die Islamisierung in die Städte

Längst hat Schäuble bemerkt, was viele in der Türkei zutiefst verängstigt: die Wanderung vom Land in die Stadt, die zugleich Islamisierung und Verdörflichung in die Metropolen bringt. Erst am vergangenen Samstag gab es in Ankara eine große Demonstration gegen den Plan der Regierung, das Kopftuchverbot an den Universitäten aufzuheben. Der türkische Außenminister Ali Babacan begründete den Beschluss interessanterweise damit, dass man damit eine Anpassung an EU-Recht vornehme. Islamisierung im Namen der Demokratisierung? Eine Übersetzerin der deutschen Botschaft fürchtet sich. „Die Kopftuchträgerinnen werden dort Druck ausüben auf Frauen wie mich. Wer nicht mitmacht, verliert doch heute schon seinen Job.

Die AKP sägt an den Fundamenten dieses Staates, an den Grundlagen des Kemalismus. Wir sind auf dem Weg in eine Islamische Republik.“ Deutsche Diplomaten teilen diese Einschätzung in der Regel nicht. „Die alte kemalistische Elite, die ‚weißen Türken’ sehen sich zum Teil einfach um ihre Pfründe gebracht“, heißt es da. Nicht um Religion, um Klassenfragen ginge es. Wie gesagt: in der AKP ist auch der kleine Mann und die kleine Frau zur Herrschaft gelangt.

Gleich am Dienstag ist der Bundesinnenminister zum Mausoleum des Staatsgründers Kemal Atatürk gefahren, um dort einen Kranz niederzulegen. Auf dem riesigen Vorplatz stehen reglos diensthabende Soldaten mit Bajonetten und Säbel hinter dem Rücken in Glaskästen, und man muss lange starren, um sicherzugehen, dass sie leben. Für deutsche Politiker, die sofort mit Massendemonstrationen rechnen, wenn auch nur öffentlich Gelübde für Bundeswehrsoldaten stattfinden sollen, ist so etwas natürlich fremder als fremd.

Hier ist mit Händen zu greifen, warum das Thema doppelte Staatsbürgerschaft so einen Sprengstoff birgt: Die Türken spüren, dass sie auf dem Gründungsmythos von 1923 keine moderne Identität mehr bauen können. Aber wer sie dann sind, und wer sie in fünf Jahren sein werden – das steht in den Sternen.

Und die Gefühle gegenüber den „Deutschländern“ – den in Deutschland lebenden Türken, die mit ihren Angehörigen fast ein Drittel des Volkes ausmachen – sind höchst ambivalent. Einerseits sind sie ein bisschen Vaterlandsverräter, andererseits Devisenbringer. In den sechziger Jahren hat man sich von den Gastarbeitern auch einen Modernisierungsschub für das Heimatland erhofft; jetzt sind es die Deutschländer, die dörflich geblieben sind, während in Istanbul die Zeit an ihnen vorbeirauscht.

Zuwanderungsgesetz soll Integration verbessern

Ein Schritt zur besseren Integration soll das neue Zuwanderungsgesetz sein– ein Gesetz, dass Ministerpräsident Erdogan und praktisch die gesamte türkische Presse als „Rassismus“ bezeichnet haben. Es verlangt nämlich unter anderem von denjenigen, die sich im Rahmen des Familiennachzugs dauerhaft in Deutschland niederlassen wollen, bereits im Herkunftsland rudimentäre Deutschkenntnisse zu erwerben.

Nachdem die Brachialkritik etwas verklungen ist, werden nun technische Probleme vorgeschoben. Schäubles türkischer Amtskollege Besir Atalay gibt in Ankara zu bedenken, wer in den anatolische Bergen lebe, habe es zu weit zum Sprachkurs nach Istanbul. Ob man die Prüfung nicht auch in Deutschland ablegen könnte, nach dem Familiennachzug? Wer dann scheitere, könne doch wieder zurückgeschickt werden? Schäuble glaubt nicht dran. Niemand glaubt daran. Höflich erklärt der Minister, den Vorschlag prüfen zu wollen.

Für die heikle Identität der Türken haben der deutsche Innenminister und seine weltgewandten Beamten reichlich Verständnis. Aber mit der deutschen Vergangenheit erpressen lassen wollen sie sich nicht – und das ist vielleicht der wichtigste Unterschied zur Rotgrünen Integrationspolitik. Nicht die hässlichen Schlagzeilen der türkischen Presse („Wieder verbrennen sie uns!“) machen den Minister wütend. Aber dass ein Amtsträger, der türkische Botschafter Mehmet Irtemcelik, sie sich zu eigen machte, das brachte ihn in Rage. Benehmen müsse man ihm beibringen, schäumte der Minister in Istanbul.

Viel bringt er aus der Türkei nicht nach Hause mit. Trotzdem ist Schäubles Fazit wohlwollend. Der Mann, der er vor 20 Jahren war, hätte gewiss keine Islamkonferenz erfunden. Aber jetzt macht es ihm Spaß. „Wenn sie kein Optimist sind, sollten Sie nicht geboren werden.“

Quelle: www.welt.de ... »

06.02.2008 1467
BRAND IN LUDWIGSHAFEN - Misstrauen bei Türken - Angst vor neuem Solingen

Von Daniel Steinvorth und Anna Reimann

Nach der Feuerkatastrophe in Ludwigshafen stand für türkische Medien sofort fest: Das waren Ausländerhasser. Ein Beleg dafür, wie sehr das Verhältnis gestört ist zwischen Türken und Deutschen, zwischen Ankara und Berlin. Denn bislang gibt es nur den Verdacht, dass ein Brandanschlag vorliegen könnte.

Istanbul/Berlin - Neun Menschen sind in Ludwigshafen verbrannt, aber es gibt noch keine Ermittlungsergebnisse über die Brandursache (mehr...).

Trotzdem ist die türkische Presse schon jetzt überzeugt davon, dass es sich um einen rassistischen Anschlag handelt. "Nazi-Panik in Deutschland" titelte heute das Boulevardblatt "Aksam", "Solingen kommt zurück" schrieb die "Yeni Safak", und auch für "Sabah" müssen es Neonzis gewesen sein, stand doch auf einem Graffito nahe des Unglücksortes geschrieben: Alle "schmutzigen Türken" müssten umgebracht werden.

Zeugen werden zitiert: Etwa die zwei türkischen Mädchen, die vor dem Brand einen Verdächtigen im Hausflur gesehen haben wollen.

In der Zeitung "Zaman" berichten Angehörige der Opfer, dass die Familie Kaplan bereits nach ihrem Einzug in das Ludwigshafener Eckhaus von jungen deutschen Rechtsradikalen bedroht worden sei. Die Staatsanwaltschaft Frankenthal sagt zu SPIEGEL ONLINE, entsprechende Hinweise würden jetzt geprüft. Unterdessen berichtet die Integrationsbeauftragte der Regierung, Maria Böhmer (CDU), von einem Angriff türkischer Jugendlicher auf einen Feuerwehrmann. Der Mann, der an dem Einsatz am Sonntag beteiligt gewesen war, sei in der Nacht zusammengeschlagen worden.

Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren - aber das Misstrauen sitzt tief am Bosporus. Gegenüber der deutschen Polizei, die keinen rechtsradikalen Hintergrund erkennen wolle, gegenüber der deutschen Politik, die türkische Ängste vor Nazi-Brandstifter nicht ernst genug nehme.

Für Ayhan Kaya, Soziologe an der Bilgi-Universität in Istanbul, sind die Reaktionen vieler Türken kein Wunder; der Migrationsforscher sieht türkischstämmige Deutsche seit einiger Zeit wieder unter Beschuss. Der hessische Wahlkampf zum Beispiel sei in der Türkei sehr aufmerksam verfolgt worden, "da wurde ganz offen gegen Ausländer gehetzt", so Kaya. Die Angst vieler Deutsche vor kopftuchtragenden Fundamentalisten, die Angst vor prügelnden Macho-Jugendlichen, die breite Ablehnung gegen eine EU-Mitgliedschaft der Türkei – all das vermische sich zu einem unguten Gebräu.

"Wir wollen kein neues Solingen"

"Kann man den Türken vorwerfen, an ein zweites Solingen zu glauben?" An einen Neonazi-Hintergrund bei der Brandtragödie von Ludwigshafen will Kaya aber vorerst nicht denken, er wartet erst einmal auf Beweise.

Derweil hat die türkische Regierung angekündigt, sich selbst in den Fall einzuschalten. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan schickte gestern seinen Staatsminister Mustafa Said Yazicioglu, zuständig für die im Ausland lebenden Türken, nach Ludwigshafen. Er wird begleitet von einem Team türkischer Detektive und Brandexperten, die vor Ort allerdings nur eingeschränkt arbeiten können. "Sie dürfen fragen, aber nicht vernehmen", sagte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums.

Erdogan, der am Wochenende an der Münchner Sicherheitskonferenz teilnimmt, will morgen selber den Tatort besuchen. "Wir wollen kein neues Solingen", wird der Premier in türkischen Zeitungen zitiert. "Wir hoffen inständig, dass dieser Vorfall nicht auf fremdenfeindlichen Motiven beruht."

In Gaziantep, dem südosttürkischen Herkunftsort der Opfer, soll es spätestens nächste Woche eine Trauerfeier geben. Gazianteps Bürgermeister Asim Güzelbey sagte SPIEGEL ONLINE, man warte zuvor noch auf die Ergebnisse der Forensiker – voraussichtlich erst Sonntag könnten die Leichen in die Türkei überführt werden. In seiner Stadt seien die Menschen sehr ergriffen von dem Leid ihrer Landsleute, so Güzelbey, doch man hege keinerlei Hass gegen die Deutschen. Im Gegenteil. "Wir wissen nicht, ob es ein Unfall oder ein Anschlag war", sagt der Bürgermeister. "Wir wissen nur, dass die Deutschen kein Volk von Brandstiftern sind. Sie sind Freunde der Türkei."

Unterdessen mahnen deutsch-türkische Politiker eindringlich zur Zurückhaltung. Bülent Arslan, CDU-Politiker aus Nordrhein-Westfalen, hält die Position der türkischen Medien für gefährlich. Auch türkische Verbandsvertreter in Deutschland würden die Sache hochspielen. Es sei sehr wichtig, dass die Sache jetzt nicht noch weiter eskaliere. "Wenn die Diskussion erst in die Richtung geht: Welcher Staat ist eigentlich schlimmer - die Türkei oder Deutschland? Wenn so aufgerechnet wird - dann wird das psychologisch verheerende Auswirkungen haben", sagte er SPIEGEL ONLINE.

Bei dem Grünen-Politiker Cem Özdemir steht das Telefon nicht still, türkische Medien überhäufen ihn mit Anfragen. Er habe sich bislang zurückgehalten - und genau das erwarte er auch von seinen "deutschstämmigen, deutschen Kollegen". Alle Seiten müssten vorsichtiger sein. Politiker dürften den Ermittlern nicht ins Handwerk pfuschen und nicht irgendeinen Hintergrund ausschließen, wenn die Ermittlungen noch völlig offen seien. Die gegenwärtige Gemengelage sei aber auch ein Beispiel dafür, wie wahnsinnig groß das Misstrauen auf beiden Seiten sei. Zudem werde sichtbar, dass die Verbindungen auf staatlicher Ebene zwischen Deutschland und der Türkei nicht besonders gut funktionieren - genauso wenig wie zwischen deutschen Politikern und der türkischen Community.

"Der einzige Trost ist die riesige Anteilnahme"

"Man bräuchte jetzt einen Politiker, der als Freund der türkischen Community für Vertrauen wirbt", so Özdemir zu SPIEGEL ONLINE. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Böhmer könne das nicht leisten, sie sei bei den Deutsch-Türken nicht angekommen und werde dort nicht gehört.

Mit Argwohn betrachtet die SPD-Bundestagsabgeordnete Lale Akgün, dass der Brand nun in der Türkei zu einem innenpolitischen Thema werde. Wenn türkische Spezialisten kämen, weil sie einen fachlichen Beitrag für die Aufklärung der Tat leisten könnten, sei das gut. "Aber darum geht es ja nicht - sondern es wird das Gefühl vermittelt, der große Bruder passt auf euch auf, damit euch in Deutschland nicht etwas Böses passiert." Das sei der Integration abträglich. Die deutsche Bevölkerung indes sei gegenüber rechtsradikalen Taten inzwischen sehr sensibilisiert.

Kenan Kolat, der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland war selbst in Ludwigshafen. Die Angehörigen der Opfer und die Bewohner des Hauses seien seinem Eindruck nach überraschend besonnen gewesen. Es gebe dort keine vorschnellen Verurteilungen. Und man schätze die Arbeit der deutschen Behörden sehr, außerdem sei die Oberbürgermeisterin in Ludwigshafen eine große Unterstützung.

"Der einzige Trost in dieser Situation ist, dass es von der deutschen Seite eine riesige Anteilnahme gibt", sagte er SPIEGEL ONLINE.

Quelle: www.spiegel.de ... »

06.02.2008 1466
110 yaşındaki Ahıskalı Güllü Ana, Orhan Gencebay dinliyor

Rusya'nın en yaşlı insanlarından biri olan 110 yaşındaki Ahıska Türkü Güllü Umarova, evlerindeki çanak anten sayesinde Türk kanalları izliyor, Mahsun Kırmızıgül, İbrahim Tatlıses ve Orhan Gencebay dinliyor.

Eski adı Stalingrad olan Volgagrad kentine 200 kilometre uzaktaki bir köyde yaşayan, köylülerin ''Güllü Ana'' diye çağırdıkları, Rusça bilmeyen Ahıska Türkü kadının hikayesi ilk olarak Rusya'nın Komsomolskaya Pravda gazetesinde yayımlandı.

Güllü Ana'ya ulaşmak için önce Volgagrad'a, oradan da 200 kilometre uzaktaki Kamışinskiy köyüne gitmek için oldukça yoğun çaba harcamak gerekiyor. Kış aylarında okyanusun ortasındaki ıssız bir adayı andıran köye, Don Nehri'ni özel araçlar için özel hizmet veren bir sal ile aşarak ulaşılabiliyor.

Köye vardığımızda, hikayesi Komsomolskaya Pravda gazetesinde yayımlanmasından olsa gerek, gazeteci olduğumuz hemen tahmin ediliyor ve karşılaştığımız ilk köylü biz sormadan Güllü Ana'nın evini gösteriyor. Türk gazetecilerinin geldiğini öğrenen köylüler Güllü Ana'nın evine koşuyor.

Herkesin yerde bağdaş kurarak oturduğu evin duvarlarında asılı, altlarında Türkçe yazıyla ''Ayet El Kürsi'', ''Bereket'' ve ''Nazar'' duaları dikkati çekiyor. Evin bir odasında da Mahsun Kırmızıgül, İbrahim Tatlıses ve İsmail YK gibi şarkıcıların büyük boy posterleri asılı bulunuyor.

Güllü Ana'nın en büyük oğlundan olan Mahmut adındaki torunu, babaannesinin 1 Haziranda 110 yaşını kutlayacağını söylerken, doğum tarihi ''01.06.1898'' olarak yazılı pasaportunu gösteriyor. Günlerini genellikle odasında çorap örmekle geçiren Güllü Ana, bu çorapları kim için ördüğü sorumuza, ''Torunlarıma, gelinlerime örüyorum'' karşılığını verdi.

Hayatı Gürcistan, Özbekistan ve son olarak Rusya'da geçen Güllü Ana, acı dolu sürgünlerle geçen yılları ya hatırlamıyor ya da hatırlamak istemiyor.

Ahıska Türkleri Stalin'in emriyle Gürcistan'dan Özbekistan'a sürülmüştü. Sovyetler Birliği'nin dağılmasından kısa bir süre önce de Özbekistan'dan kovulan Ahıska Türkleri Rusya'ya sığınmışlardı.

-''ÖZBEKİSTAN'DAN KAÇIŞ''-

Güllü Ana ve ailesi, ailenin anlatımına göre, Özbekistan'da katliamdan kurtulabilmek için sadece bazı eşyalarını yanlarına alarak 1989 yılında Rusya'ya gelirken, Güllü Ana'nın çok eski dönemlerin tanığı olan fotoğrafları, geride bıraktıkları eşyanın arasında kaybolur.

Özbekistan'daki yaşantıları hakkında pek konuşmak istemeyen Güllü Ana, ''Buğday ekiyorduk, pamuk topluyorduk'' demekle yetiniyor.

Ne zaman evlendiğini tam hatırlamayan, ancak çok geç evlendiğini söyleyen Güllü Ana, 90 yaşında hayatını kaybeden kocasının ilk evliliğinden olan 7 ve kendisinden olan 4 çocukla yaşama mücadelesi verdiğini anlatıyor. Güllü Ana, 19 torun, 34 torun çocuğu ve 38 torununun torunu sahibi.

Bütün hayatı köy yerinde geçen ve tarımla uğraşan Güllü Ana, doğal yiyeceklerle besleniyor ve sık sık yeşil çay içiyor.

Rusçayı bir türlü öğrenemeyen ve herkesle Türkçe anlaşan Güllü Ana, torunlarının kendisine aldığı çanak anten sayesinde Türk televizyonlarını izliyor. Özellikle müzik yayını yapan kanallarda türkü dinlemeyi seven Güllü Ana, en çok Mahsun Kırmızıgül, İbrahim Tatlıses ve Orhan Gencebay'ın şarkılarını seviyor.

Torunu Osman, tüm amca çocuklarıyla birlikte Volgagrad'da yaşadıklarını belirterek, ninesinin Azerbaycan'da hayatta olan bir ablasının ve Özbekistan'da yaşayan bir kardeşinin olduğunu belirtiyor.

Güllü Ana ile en fazla ilgilenen torunu Raifa Umarova, ninesinin kimseye zorluk çıkarmadığını, her işini kendisinin yaptığını ve başkalarının kendisine müdahale etmesinden son derece rahatsızlık duyduğunu anlatıyor. Ninesinin 110 yaşında olmasına rağmen çorap örerken bile gözlük kullanmadığına dikkati çeken Raifa Umarova, bunu doğal gıdalarla beslenmeye bağlıyor.

Köy doktoru Juma Magomedova da, Umarova ailesinin 1989 yılında Volgagrad'da gelmesinden bu yana Güllü Ana'nın hiçbir zaman muayeneye gelmediğini teyit ediyor. Yaşlı kadının sağlıklı olmasını, doğal gıdalar, yaşam tarzı, temiz hava, temiz su ve yeşil çaya bağlayan Doktor Magomedova, Güllü Ana'nın kan basıncının 19 yaşındaki genç kızlarda görülen 120'ye 80 civarında olduğunu söylüyor.

aa

Kaynak: www.zaman.com.tr ... »

06.02.2008 1465
Dünya onları duymazsa, idam edilecekler

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Afganistan’da internetten kadın haklarını okuduğu gerekçesiyle idama mahkum edilen genç gazeteciyi kurtarmak için dünya çapında kampanyalar başlatıldı. Pervez gibi gazeteci olan ağabeyi, “Beni de arıyorlar. Dünya bizi kurtarsın” diye seslendi.

Ayça Aydoğdu

İSTANBUL/KABİL - Afganistan’da iki kardeş... İkisi de genç, idealist gazeteci. Uluslararası basın için çalışıyorlar, ülkelerinde olanları dünyaya duyuruyorlar; demokrasi ve özgürlük için çabalıyorlar. Said Pervez Kambakşh “İslam’da kadın-erkek eşitsizliği” konulu bir makaleyi internetten bilgisayarına kaydettiği için idama mahkum edildi. Balkh Üniversitesi’nde gazetecilik öğrencisi olan ve aynı zamanda gazetecilik yapan 23 yaşındaki Pervez, şimdi hapiste. Dünya Pervez için ayaklandı. İngiltere’nin önemli gazetelerinden Independent kampanya açtı. Protestolar yayılıyor ama Afganistan’da değişen bir şey yok. Radikal dinciler şimdi Pervez’in ağabeyi Said Yakup İbrahimi’nin peşinde. NTVMSNBC’ye konuşan İbrahimi, “Köktendinciler kardeşimi ve beni hedef aldılar, ikimizi de öldürmek istiyorlar. Ben de her an tutuklanıp, idam cezasına çarptırılabilirim. Bu yüzden saklanıyorum. Dünya bizi kurtarsın” diye seslendi.

İbrahimi’nin NTVMSNBC’ye bir çırpıda anlatabildikleri şunlar:

MAHKEMEDE AVUKATI BİLE YOKTU

Kardeşim, İslam’a hakaret eden bir makaleyi internetten indirdiği iddiasıyla ölüm cezasına çarptırıldı. Bu sitede yer alan makalede, Kuran’da kadın haklarının korunmadığı, kadın-erkek eşitliği olmadığı yazıyordu.

Kardeşim Afgan polisler tarafından tutuklandı ve hapise götürüldü. Ailem mahkemeye gitmek için başvurmuştu, fakat dava kapalı kapılar ardında gerçekleşti. Savunma avukatı bile olmadan, idam cezası kararı verildi.

3 DAKİKALIK DURUŞMADA İDAM KARARI

Kardeşimi ziyarete gittiğimde, onu mahkemeye götürdüklerini ve eline bir kağıt tutuşturduklarını söyledi. Kağıdı bana verdi, üzerinde “İdam cezasına çarptırıldı” yazıyordu. Bu yaptıkları yasadışı. Mahkemenin sadece 3 dakika sürdüğünü ve hiçbir avukat olmadan bu kararın alındığını söyledi. Aynı kağıdı babamın eline verdiler. Bu yaptıkları anayasaya, insan haklarına ve evrensel hukuka aykırı.

KÖKTENDİNCİLER İKİMİZİ DE HEDEF ALDI

Kardeşim, üniversitede bir çok kişiyle kadın haklarını ve İslam dinini tartışırdı. Bu yüzden dikkat çekti ve peşini bırakmadılar. Kardeşimi şikayet eden kişiler köktendincilerdi. Kardeşimi içeriye atmak için bir neden arıyorlardı. Bir insan internetten kadın haklarıyla ilgili makale indirdiği için nasıl idam cezasına mahkum olur?..

Ben de gazeteciyim. Hükümete ve radikal İslam’a karşı makaleler yazdım. Bu davayı halkın duyması için ellerinden geleni yaptılar. Bu şekilde radikal İslamcıların tepkisini toplamak istediler. Kardeşimi ve beni susturmak için bizi hedef aldılar. Tek amaçları korkutmak ve susturmak.

DÜNYA BASKI YAPARSA KURTULABİLİRİZ

Afganistan’da gazeteciler korkuyor. Bu yüzden bazıları işlerini bırakıyor veya eleştiri içeren konuları yazmıyorlar. Özgürlük gün geçtikçe kısıtlanıyor. Şartlar zorlaşıyor. Bütün gazeteciler kardeşime karşı alınan kararı duyunca, şok geçirdiler.

Ülkemizde var olabilecek demokrasi düşüncesini yok ediyorlar. Kardeşimi kurtarmak için uluslararası toplumların müdahele etmesi gerekiyor. Çünkü kardeşimi savunmak, Afganistan’da demokrasiyi ve özgürlüğü savunmak demek. Uluslararası toplumlar hükümete ve Cumhurbaşkanı’na baskı uygularsa kardeşimi kurtarabiliriz. Bu ülkede demokrasinin sağlanması için bunun yapılması gerekiyor. Kabil şehrinde bir çok insan kardeşim için protesto gösterisi yaptı. Bir çok kişi alınan kararın haksız olduğunu düşünüyor.

BENİ DE ÖLDÜRMEK İSTİYORLAR, SAKLANIYORUM

Ben de tehlike içinde yaşıyorum. Her gece farklı bir yerde kalıyorum ve gün içinde de saklanıyorum. Bazı dinci gruplar beni takip ediyor. Bu yüzden semt ve şehir bile değiştirmek zorunda kalıyorum.

Afganistan’da güvende değilim. Hem kardeşimden dolayı hem de yazdıklarımdan... Kardeşimle aynı durumda bulunan başka gazeteciler var, örneğin bir kadın gazeteci arkadaşımız şu anda hapiste, o da idam cezasına çarptırıldı. Bu yüzden gazeteciler çok endişeli, her gün haklarımız kısıtlanıyor ve ölümün eşiğinde yaşıyoruz. Tek umudum diğer ülkelerin kardeşime sahip çıkması ve onu kurtarmaları.

ÜLKEMİZ UĞRUNA GAZETECİ OLDUK

Taliban’ın düşüşünden sonra Afganistan’da cinayet ve suç olaylarının gittikçe arttığını gördüm. Ben ve kardeşim bu ülkeyi değiştirmek için gazeteci olmaya karar verdik. İkimiz de uluslarası basın için yazıyorduk. Kardeşimin ilgi alanı insan hakları ve özgürlük. Benim ilgi alanım ise suç, şiddet ve cinayet olayları. Kardeşim şimdi küçük bir hapishane hücresinde tehlikeli mahkumlarla beraber kalıyor. Kaçakçılarla, uyuşturucu tüccarlarıyla, katillerle aynı hücrede. İki ay sonra ikinci mahkeme var. Tek umudumuz uluslararası toplumların kardeşimi kurtarması.

ÜLKEMİZDE TEK SORUN TALİBAN DEĞİL

Ben ve kardeşim Afganistan’ın değişebileceğine inanıyoruz. Ayrıca uluslarası toplumların bizi anlayabilmesi için gerçeklerin yazılması gerekiyor. Sadece dışarıdan bakıp, ülkemizde demokrasinin kapısını kapatan tek sorunun Taliban olmadığının farkına varmalılar. Farklı radikal İslamcılar demokrasi ve özgürlük istemiyor. Afganistan’da bunlar güçlü.

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Kaynak: www.ntvmsnbc.com ... »

06.02.2008 1464
Böyle olur 'Türk köyü'nde karnaval

Hiçbir Türk'ün yaşamadığı ancak herkesin kendisini Türk 'hissettiği' Belçika'nın Faymonville köyünde festival zamanıydı. Halk rakı içip, kebap yiyerek eğlendi

Belçika'daki "Türk Köyü" Faymonville'de her yıl düzenlenen karnaval bu yıl da coşkulu geçti. Kendilerini asırlardır "Türk" olarak adlandıran Belçikalı köylüler, geleneksel olarak Türk giysi ve bayraklarıyla karnaval korteji oluştururken, ülkenin çeşitli bölgelerinden gelen "gerçek Türkler" de karnaval etkinliklerini izledi.

Belçika'nın Arden dağları bölgesinde bulunan, birkaç yüz insanın yaşadığı "Faymonville" adlı köyün meydanında, Belçika ve Valonya bayrakları yanında Türk bayrağı da dalgalanıyor. Faymonville köyünde hiçbir zaman, hiçbir Türk'ün yaşamadığını belirten köylüler, kendilerine asırlardır "Türkler" dendiğini, "Türk Köyü"nün insanları olduklarını söylüyor, kendilerini "Faymonville Türkleri" olarak tanıtıyorlar.

Neden böyle?

Faymonville köylülerine "Türk" denilmesi ve Türk bayrağının bu köyün sembolü olması çeşitli rivayetlerle izah ediliyor. Bazı köylüler, bu geleneğin 8. yüzyıldan kaldığını savunuyorlar. En yaygın rivayete göre, 16. ve 17. yüzyıllarda, Avrupa'da Türk işgalinden zarar görenlere yardım için para toplanırken, Faymonville köylüleri bu parayı vermeyi reddettiler ve bu nedenle "Hıristiyanlık âleminin düşmanı ve Türklerin dostu" ilan edildiler. O zamanlar herkese korku veren "Türk" ismini alan köylüler, kendilerini cezalandıran Liege Prensi'ni iyice kızdırmak için kilise çanlarını susturup, dua çağrısını ezan taklidi seslerle yapmaya başladılar.

Faymonville köylülerinin, Haçlı Seferleri'ne katılmayı ve Türklere karşı savaşmayı reddettikleri için "Türk" olarak adlandırıldıkları da rivayetler arasında...

Faymonville'in "Turkania" isimli futbol kulübü, maçlarına her zaman Türk bayrakları eşliğinde çıkıyor, kulübün ambleminde de bu bayrak yer alıyor.

Kaynak: www.milliyet.com.tr ... »
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