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Thursday, 18. January 2018
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11.10.2007 1145
Türkei empört - Amerikanischer Kongress erkennt „Völkermord“ an Armeniern an

Ungeachtet der Warnungen des amerikanischen Präsidenten George W. Bush und der Drohungen aus der Türkei hat ein Kongress-Ausschuss in Washington eine kritische Resolution zu Armenien verabschiedet. Unter dem Applaus anwesender Armenier stimmten die Mitglieder des Komitees für Auswärtige Angelegenheiten des Repräsentantenhauses am Mittwoch mit 27 zu 21 Stimmen für die Entschließung.

Darin wird die Verfolgung und Vertreibung von Armeniern im Osmanischen Reich im Ersten Weltkrieg als „Völkermord“ eingestuft. Das amerikanische Außenministerium zeigte sich besorgt über eine mögliche Belastung der Beziehungen zur Türkei. Der türkische Präsident Abdullah Gül bezeichnete die Verabschiedung der Resolution als nicht akzeptabel.

Öffentliches Bedauern

Das amerikanische Außenministerium erklärte nach dem Votum öffentlich sein Bedauern über die Entscheidung. Die amerikanische Regierung lehne die Resolution entschieden ab, sagte Außenamtssprecher Sean McCormack. Diese könne dem amerikanisch-türkischen Verhältnis und den Interessen Washingtons in Europa und im Nahen Osten schwer schaden. Auch die Versöhnung zwischen Armeniern und Türken werde durch die Entschließung nicht vorangebracht.

Präsident George W. Bush hatte die geplante Resolution vor der Abstimmung in ungewohnt harten Worten kritisiert. Auch Außenministerin Condoleezza Rice und Verteidigungsminister Robert Gates warnten eindringlich davor.

„Schwächung der Partnerschaft“

Gül äußerte sich in einer ersten Reaktion empört über den Beschluss. Die Verabschiedung der Resolution sei nicht akzeptabel, sagte er in Ankara. Zuvor hatte Gül in einem Brief an Bush auf „ernste Probleme“ hingewiesen, die eine solche Entschließung auf das bilaterale Verhältnis haben würde.

Ähnlich äußerte sich der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan im türkischen Fernsehsender CNN Turk: Die Vereinigten Staaten würden „eine bedeutsame Schwächung ihrer Partnerschaft mit einem sehr wichtigen Verbündeten in der Region“ erleben, warnte Erdogan. Wie genau Ankara reagieren werde, sagte er nicht.

Vermutlich auch Mehrheit im Repräsentantenhaus

Die Resolution soll nun dem von den oppositionellen Demokraten dominierten Repräsentantenhaus für eine mögliche Abstimmung vorgelegt werden. Eine Mehrheit der Abgeordneten hat bereits ihre Unterstützung angekündigt. Der Senat berät über eine ähnliche Entschließung.

Im amerikanischen Kongress gibt es seit Jahren Bestrebungen, die Massaker an Armeniern offiziell als Völkermord anzuerkennen. Ein entsprechender Entwurf wurde im Oktober 2000 fallengelassen, nachdem der damalige Präsident Bill Clinton seinen Widerstand erklärt hatte.

Bei Massakern und Vertreibungen im damaligen Osmanischen Reich kamen zwischen 1915 und 1917 nach armenischen Angaben mehr als 1,5 Millionen Armenier ums Leben, nach türkischen Angaben zwischen 250.000 und 500.000. Die Türkei lehnt die Bezeichnung der Verbrechen als Völkermord ab.

Quelle: www.faz.net ... »

11.10.2007 1144
US-Kongress bezichtigt Türkei des Völkermords

Ein Ausschuss des US-Kongresses hat sich gegen Präsident Bush gestellt und den Massenmord an Armeniern in einer Resolution als Genozid gebrandmarkt. Die Türkei protestierte gegen das Votum.

Trotz eindringlicher Warnungen von US-Präsident George W. Bush hat ein Ausschuss des Kongresses am Mittwoch einer Resolution zugestimmt, in der die Tötung von Armeniern Anfang des vorigen Jahrhunderts als Völkermord bezeichnet wird.

Bush hatte unmittelbar vor der Entscheidung im außenpolitischen Ausschuss des Repräsentantenhauses erklärt, bei einer Verabschiedung der Resolution würden die Beziehungen zur Türkei Schaden nehmen. Die Mitglieder des Ausschusses verabschiedeten die Vorlage mit 27 zu 21 Stimmen.

Die Türkei protestierte gegen das Ergebnis der Abstimmung. Der türkische Botschafter in den USA, Nabi Sensoy, sprach von einer «traurigen Entscheidung». Der außenpolitische Berater von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan, Egem Bagis, zeigte sich enttäuscht. Die Türkei habe dieses Ergebnis nicht verdient.

Vor der US-Botschaft in Ankara und dem Konsulat in Istanbul protestierten mehrere hundert Menschen gegen die Resolution. Bush verwies darauf, dass die Türkei ein wichtiger Verbündeter der Vereinigten Staaten in der Nato und im Kampf gegen den Terror sei.

Große strategische Bedeutung

Auch Außenministerin Condoleezza Rice und Verteidigungsminister Robert Gates wandten sich in einer gemeinsamen Erklärung gegen die Resolution. Beide verwiesen auf die strategische Bedeutung der Türkei im Zusammenhang mit dem amerikanischen Militäreinsatz im Irak. Allein 70 Prozent der amerikanischen Lufttransporte in den Irak gingen über die Türkei, erklärte Gates.

Präsident Bush hat die Ermordung von rund 1,5 Millionen Armeniern im Ersten Weltkrieg als eine der größten Tragödien des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Er vertritt jedoch die Auffassung, dass historische Untersuchungen klären müssten, ob dafür der Begriff Völkermord verwendet werden sollte. Eine Definition per Gesetz sei unangemessen.

Die Türkei hat es bislang abgelehnt, eine historische Verantwortung für die Vorfälle gegen Ende des Osmanischen Reiches zu übernehmen. Der türkische Ministerpräsident Erdogan warnte am vergangenen Freitag in einem Telefongespräch mit Bush, die Beziehungen zwischen der Türkei und den USA würden Schaden nehmen, falls der vorliegende Antrag vom Kongress verabschiedet würde.

(AP)

Quelle: www.netzeitung.de ... »

11.10.2007 1143
Resolution - Türkei auf Konfliktkurs zu USA

Die Verabschiedung einer US-Resolution, die der Türkei einen Völkermord an den Armeniern vor über 90 Jahren vorwirft, belastet das Verhältnis zwischen beiden Nato-Partnern.

Die Regierung in Ankara warnte vor einer Verschlechterung der strategischen Beziehungen und bezeichnete das Votum des US-Kongressausschusses als unverantwortlich. „Es ist inakzeptabel, dass der türkischen Nation etwas vorgeworfen wird, was in der Geschichte nie passiert ist“, hieß es in einer offiziellen Stellungnahme am Donnerstag.

Präsident Abdullah Gül erklärte, die Türken betrachteten den Beschluss als ungültig. Leider hätten einige Politiker in den USA Aufrufe zur Besonnenheit ignoriert und wieder einmal große Probleme für kleine innenpolitische Spielchen geopfert, sagte Gül. Der Auswärtige Ausschuss des Repräsentantenhauses hatte am Mittwoch eine Resolution verabschiedet, die die Ermordung der Armenier während der Zeit des Osmanischen Reiches als Völkermord bezeichnet. Die Erklärung hat rein symbolischen Charakter und soll im November der gesamten Kammer vorgelegt werden.

Türkei bestreitet Völkermord

US-Präsident George W. Bush hatte sich entschieden gegen die Resolution ausgesprochen. Noch am Mittwoch hatte er gewarnt, dass eine Annahme der Resolution „unseren Beziehungen zu einem Kernverbündeten in der Nato und im globalen Krieg gegen den Terror großen Schaden zufügen“ würde. Die damaligen Ereignisse in der Türkei hatte Bush zuvor als eine der größten Tragödien des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Allerdings müsse die Geschichtswissenschaft noch klären, ob der Begriff des Völkermords angemessen sei. Auch Außenministerin Condoleezza Rice kritisierte die Vorlage mit der Begründung, dass dadurch die Einsätze im Irak und in Afghanistan geschwächt werden könnten.

Je nach Schätzungen kamen bei den blutigen Massakern im Osmanischen Reich im Ersten Weltkrieg zwischen 200 000 und 1,5 Millionen Armenier ums Leben. Die Türkei bestreitet den Vorwurf des Völkermordes.

Quelle: www.focus.de ... »

11.10.2007 1142
US-Kongress spricht von "Völkermord" - Armenien-Frage belastet US-türkisches Verhältnis

Ungeachtet der Warnungen von US-Präsident Bush und der Drohungen aus der Türkei hat ein Kongress-Ausschuss eine kritische Resolution zu Armenien verabschiedet.

Unter dem Applaus anwesender Armenier stimmten die Mitglieder des Komitees für Auswärtige Angelegenheiten des Repräsentantenhauses am Mittwoch mit 27 zu 21 Stimmen für eine kritische Resolution. Darin wird die Verfolgung und Vertreibung von Armeniern im Osmanischen Reich im Ersten Weltkrieg als "Völkermord" eingestuft.

Das US-Außenministerium zeigte sich besorgt über eine mögliche Belastung der Beziehungen zur Türkei. Der türkische Präsident Abdullah Gül bezeichnete die Verabschiedung der Resolution als nicht akzeptabel.

Das US-Außenministerium erklärte nach dem Votum öffentlich sein Bedauern über die Entscheidung. Die US-Regierung lehne die Resolution entschieden ab, sagte Außenamtssprecher Sean McCormack.

Diese könne dem US-türkischen Verhältnis und den Interessen Washingtons in Europa und im Nahen Osten schweren Schaden zufügen, auch die Versöhnung zwischen Armeniern und Türken werde durch die Entschließung nicht vorangebracht.

US-Präsident George W. Bush hatte die geplante Resolution vor der Abstimmung in ungewohnt harten Worten kritisiert, auch Außenministerin Condoleezza Rice und Verteidigungsminister Robert Gates warnten eindringlich vor der Resolution.

Gül äußerte sich in einer ersten Reaktion empört über den Beschluss. Die Verabschiedung der Resolution sei nicht akzeptabel, erklärte er in Ankara. Zuvor hatte Gül in einem Brief Bush auf die „ernsten Probleme“ hingewiesen, die eine solche Entschließung auf das bilaterale Verhältnis haben werden.

Ähnlich äußerte sich der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan im türkischen Fernsehsender CNN Turk: Die USA würden "eine bedeutsame Schwächung ihrer Partnerschaft mit einem sehr wichtigen Verbündeten in der Region“ erleben, warnte Erdogan. Wie genau Ankara reagieren werde, sagte er nicht.

Die Resolution soll nun dem von den oppositionellen Demokraten dominierten Repräsentantenhaus für eine mögliche Abstimmung vorgelegt werden. Eine Mehrheit der Abgeordneten hat bereits ihre Unterstützung angekündigt. Auch der Senat berät über eine ähnliche Entschließung.

Im US-Kongress gibt es seit Jahren Bestrebungen, die Armenier-Massaker offiziell als Völkermord anzuerkennen. Ein entsprechender Entwurf wurde im Oktober 2000 fallen gelassen, nachdem der damalige US-Präsident Bill Clinton seinen Widerstand erklärt hatte.

Bei Massakern und Vertreibungen im damaligen Osmanischen Reich kamen zwischen 1915 und 1917 nach armenischen Angaben mehr als 1,5 Millionen Armenier ums Leben, nach türkischen Angaben zwischen 250.000 und 500.000. Die Türkei lehnt die Einstufung der Verbrechen als Völkermord ab.

(AFP)

Quelle: www.sueddeutsche.de ... »

11.10.2007 1141
Massaker an Armeniern - Türkei warnt USA vor dem Begriff "Völkermord"

Die Ermordung der Armenier vor mehr als 90 Jahren: Nun befasst sich das US-Repräsentantenhaus mit einer Resolution, die das Massaker als "Völkermord" bezeichnet. Der türkische Präsident Gül warnt vor der Annahme des Papiers mit diesem Begriff. Dieses sei unverantwortlich. Ähnlich sieht das US-Präsident Bush.

Die Türkei hat sich empört über die Verabschiedung einer Resolution in den USA gezeigt, die ein Massaker an den Armeniern vor mehr als 90 Jahren als Völkermord bezeichnet. Die Regierung in Ankara warnte vor einer Verschlechterung der strategischen Beziehungen zu seinem Nato-Partner und bezeichnete das Votum des US-Kongressausschusses als unverantwortlich. „Es ist inakzeptabel, dass der türkischen Nation etwas vorgeworfen wird, was in der Geschichte nie passiert ist“, hieß es in einer offiziellen Stellungnahme.

Präsident Abdullah Gül erklärte, die Türken betrachteten den Beschluss als ungültig. Leider hätten einige Politiker in den USA Aufrufe zur Besonnenheit ignoriert und wieder einmal große Probleme für kleine innenpolitische Spielchen geopfert, sagte Gül der staatlichen Nachrichtenagentur Anatolien zufolge.

Der Auswärtige Ausschuss des Repräsentantenhauses hatte am Mittwoch eine Resolution verabschiedet, die die Ermordung der Armenier während der Zeit des Osmanischen Reiches als Völkermord bezeichnete. Die Erklärung hat rein symbolischen Charakter.

US-Präsident George W. Bush hatte sich entschieden gegen die Resolution ausgesprochen. Noch am Mittwoch hatte er gewarnt, dass eine Annahme der Resolution „unseren Beziehungen zu einem Kernverbündeten in der Nato und im globalen Krieg gegen den Terror großen Schaden zufügen“ würde. Die damaligen Ereignisse bezeichnete Bush zuvor zwar als eine der größten Tragödien des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Allerdings müsse die Geschichtswissenschaft noch klären, ob der Begriff des Völkermords angemessen sei. Auch Außenministerin Condoleezza Rice kritisierte die Ausschuss-Vorlage mit der Begründung, dass dadurch die Einsätze im Irak und in Afghanistan geschwächt werden könnten.

Der mehrheitlich mit Demokraten besetzte Ausschuss hatte mit 27 zu 21 Stimmen für die Resolution gestimmt. Auf Grund der Empfehlung wird nun das US-Repräsentantenhaus über die Resolution abstimmen, voraussichtlich im November. Auch im US-Senat ist eine entsprechende Resolution geplant.

Während des Ersten Weltkriegs kamen bei blutigen Massakern je nach Schätzungen zwischen 200.000 und 1,5 Millionen Armenier im Herrschaftsgebiet des damaligen Osmanischen Reichs ums Leben. Die Türkei bestreitet entgegen der Auffassung vieler Historiker einen Völkermord.

Reuters/dpa/cn

Quelle: www.welt.de ... »
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