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30.10.2006 45
TÜRKISCHE GEMEINDE FORDERT NEUE SENDEFORMATE UNTER MITWIRKUNG VON MUSLIMEN/INNEN

Pressemitteilung, Karlsruhe, 29.10.2006

Islam in Medien - Integrative Rolle der Religion im Fernsehen verstärken!

Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD, http://www.tgd.de) begrüsste die Aussagen von SWR- Intendant, Peter Voß über die islamisch geprägte religiöse Sendungen in deutscher Sprache im Fernsehen und Hörfunk. Es ist erfreulich zu erfahren, dass endlich der Bedarf nach solchen Sendeformaten erkannt und Initiative ergriffen wird, was die TGD seit Jahren fordert, so der
stellvertretende Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland Seref Erkayhan.

In Deutschland leben ca. 3,2 Millionen Muslimen/innen. Sie sind ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft. Anstatt sie so zu sehen und ihnen das Gefühl der Geborgenheit zu geben, werden sie jedoch in Medien überwiegend mit negativen Schlagzeilen wie z.B.: „radikal islamischer Terror“,
„Zwangsverheiratung“, „Ehrenmord“ dargestellt. Der Islam nimmt seinen Platz im Fernsehen fast ausschliesslich mit negativen Berichtausstattungen. Solche Darstellungen fügen dem harmonischen Zusammenleben in Deutschland großes Schaden zu, wirken bei vielen Muslimen/innen desintegrativ und verstärken nur noch radikale Tendenzen.

Die Lebenswirklichkeit oder die Alltagsrealität von Muslimen/innen kommen in diesen klischee-behafteten medialen Darstellungen nicht vor. Die engagierte und bildungsorientierte sowie erfolgreiche Schicht von Muslimen/innen rückt bei dieser medialen Berichterstattung in den Hintergrund. Medien insbesondere das Fernsehen sollte jedoch eher die integrative Rolle der
Religion verstärken, in dem es mit durchdachten Sendungen ein integrierendes Bild der Lebensart von Muslimen/innen zeichnet. Dabei dürfen solche Sendungen auch nicht in Nischenprogramme oder Migranten-Genres abgeschoben werden. Denn dies würde das Nebeneinander und nicht Miteinander durch Medienkonsum erzeugen. Daher gehört das Thema auf alle Sendeformate.

Ein Sendeformat kann beispielsweise analog zum Wort zum Sonntag „Das Wort zum Freitag“ für Muslime sein. Mit einem solchen Sendeformat können sowohl Muslime als auch die Mehrheitsbevölkerung angesprochen und entsprechende Inhalte transportiert werden. Solche Sendeformate sollten unter Mitwirkung von Muslimen/innen in Rundfunk- und Fernsehräten konzipiert werden. Dazu müssen Muslime/innen durch z.B.: Islamwissenschaftler/innen und Theolog/innen in den Rundfunkräten vertreten werden und in Entscheidungsprozessen ihren Platz einnehmen. Solche Sendeformate haben eine symbolische Signalwirkung auf muslimische Bevölkerungsteile und würden die Identifikation von muslimischen Migranten/innen mit Deutschland erheblich erleichtern.

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30.10.2006 44
SPÄTE EINSICHT: INTEGRATIONSBEAUFTRAGTE FÜR MUSLIME IN RUNDFUNKGREMIEN - "STÄRKER ÜBER ISLAM INFORMIEREN"

Interview: "Es fehlt an konkretem Wissen und eigenem Erleben"

(dpa) Die in Deuschland lebenden Muslime sollen nach Ansicht der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU), künftig in den Aufsichtsgremien von ARD und ZDF vertreten sein. Außerdem sollten öffentlich-rechtliche wie private Sender stärker über den Islam informieren, sagte die Staatsministerin im Kanzleramt der Tageszeitung «Die Welt» (Freitag). In Deutschland lebten 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, darunter 3,5 Millionen Muslime. Diese seien auch Hörer und Zuschauer öffentlich- rechtlicher Sender. «Darum halte ich es für folgerichtig, wenn sie auch in den Gremien vertreten sind und wenn sie in den Programmen entsprechende Angebote finden», sagte Böhmer.

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30.10.2006 43
DAS TV-VERHALTEN DER DEUTSCH-TÜRKEN: NUR SELTEN WIRD ARD ODER RTL EINGESTELLT - BAUCHTANZ STATT BLASMUSIK

Das Berliner Institut für Vergleichende Sozialforschung (IfVS) hat das Fernsehverhalten der in Deutschland lebenden Türken untersucht. "Ali Normalverbraucher" schaut demnach täglich viereinhalb Stunden fern. Zwar schaltet er auch gelegentlich ARD oder RTL ein, doch am liebsten sieht er türkische Sender. Das kann man verstehen: Ali fühlt sich von den deutschen Programmgestaltern nicht gerade repräsentiert. Die privaten Fernsehmacher haben vorwiegend ihre "Zielgruppe 14 bis 49 Jahre" im Kopf; Zuwanderer gelten kommerziell nicht als "Premium-Konsumenten", deshalb meint man ihre
Programmwünsche vernachlässigen zu können.

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30.10.2006 42
ISLAM - SO NAH, SO FREMD - DER PROGRAMMSCHWERPUNKT IM SWR - IN HÖRFUNK, FERNSEHEN UND INTERNET


30.10.2006 41
DAS THEMA INTEGRATION GEHÖRT IN DIE MITTE DES PROGRAMMS - ISLAMISCHE GLAUBENSSENDUNGEN UND GREMIENREPRÄSENTANZ SIND ERFORDERLICH

SWR-Intendant Peter Voß hält islamisch geprägte religiöse Sendungen in deutscher Sprache für „dringend erforderlich“. Er tritt außerdem dafür ein, dass die islamische Minderheit in den Aufsichtsgremien des öffentlich-rechtlichen Rundfunks „angemessen vertreten wird“.

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