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Thursday, 18. January 2018
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23.10.2006 24
GRUSSBOTSCHAFT DES BUNDESPRÄSIDENTEN ZUM RAMADAN-FEST

Muslimisches Leben ist Teil des deutschen Alltags. Das zeigt sich unter anderem daran, welche Feste Menschen in unserem Land feiern. Für viele muslimische Familien hierzulande ist das Fest des Fastenbrechens ein Höhepunkt des Jahres. Mit ihm endet der islamische Fastenmonat Ramadan und damit eine Zeit des Verzichts und der Besinnung auf das, was Leben ausmacht. Dazu gehört die schöne Tradition der gemeinsamen Mahlzeiten in den Abendstunden, zu denen auch Freunde und Nachbarn herzlich willkommen sind. Meine Frau und ich waren in diesem Jahr zu Gast bei einem Iftaressen in einer muslimischen Gemeinde. Der herzliche Empfang, die aufgeschlossene Atmosphäre und die guten Gespräche während meines Besuchs haben mich mit Zuversicht erfüllt. Ein Wandel hat in unserem Land begonnen. Gerade jüngere Menschen muslimischen Glaubens leiten ihr Selbstverständnis weniger von ihrer Herkunft ab. Ihre Wurzeln liegen in der Türkei, in Bosnien oder den arabischen Ländern, und sie pflegen die Traditionen ihrer Familien. Aber sie identifizieren sich mehr und mehr mit Deutschland und sehen die Verantwortung, die daraus erwächst. Ich wünsche mir, dass am Ende möglichst viele der hier lebenden Frauen und Männer muslimi-schen Glaubens von sich sagen: "Hier ist meine Heimat, diesem Land bin ich treu, nach seinen Gesetzen will ich leben - ich bin ein deutscher Muslim."

Die muslimischen Gemeinden sind dabei gefordert, aber auch der Staat, die Medien und gesellschaftliche Kräfte wie die Kirchen. Wir alle gemeinsam stehen vor der Aufgabe, muslimisches Leben in unserem Land als Teil des deutschen Alltags auch zu gestalten. Ein Anfang ist in vielen Bereichen gemacht. Lassen Sie uns daran weiterarbeiten und ein Beispiel geben für andere in der Welt: Schaut her, mit gegenseitigem Respekt füreinander und Interesse aneinander gelingt es, ohne Misstrauen oder sogar Angst verschieden zu sein.

In diesem Sinne sende ich allen, die das Fest des Fastenbrechens begehen, herzliche Grüße und wünsche ihnen besinnliche Stunden, Freude und Glück.

Der Bundespräsident
Berlin, im Oktober 2006

23.10.2006 23
HEUTE IST DAS HEILIGE RAMADAN-FEST (23.10.2006)! WIR WÜNSCHEN ALLEN ...

ein gesegnetes und friedvolles Ramadan-Fest!

Turkishvision

14.10.2006 22
STOIBER ATTACKIERT DIE TÜRKEI (CSU-PARTEITAG AM 13./14.10.2006)

Darf die Türkei der EU beitreten? CSU-Parteichef Stoiber beantwortete diese Frage auf dem Parteitag mit einem klaren "Nein". Außerdem watschte er seinen SPD-Kollegen Kurt Beck ab.

Stoiber verlangte auf dem Augsburger Parteitag, die Beitrittsgespräche mit der Türkei sofort auszusetzen. Als Grund nannte er den Konflikt um Zypern. Die Türken verweigerten zypriotischen Schiffen und Flugzeugen immer noch den Zugang auf die Insel, kritisierte Stoiber. "Mit dieser Überheblichkeit kann man nicht untermauern, dass man die Spielregeln akzeptiert", rief der bayerische Ministerpräsident. "Deshalb müssen die Verhandlungen auf Eis gelegt werden." Hier widerspreche er ausdrücklich dem US-Präsidenten George W. Bush, der aus machtpolitischen Gründen einen Beitritt der Türkei zur Europäischen Union (EU) fordere.

Die EU führt seit gut einem Jahr Beitrittsverhandlungen mit dem Land. CDU und CSU lehnen eine Mitgliedschaft strikt ab und wollen nur eine "Privilegierten Partnerschaft" zulassen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte in der vergangenen Woche beim Antrittsbesuch in der Türkei betont, als Regierungschefin stehe sie zu den von der rot-grünen Vorgängerregierung und anderen EU-Staaten beschlossenen Beitrittsverhandlungen. Die Zyprioten, die bereits in der EU sind, müssten allerdings freien Zugang zu ihrer Insel haben, anderenfalls könnten die Gespräche keinen Fortschritt machen. Bislang lehnt die türkische Regierung dies ab.

Reuters/DPA

Zum Diskussionsforum "EU-Beitritt der Türkei" ... >>
Gesamte Grundsatzrede von Stoiber auf dem CSU-Parteitag am 13./14.10.2006 (pdf) ... >>

14.10.2006 21
SCHÄUBLE WARNT DEN WESTEN VOR ÜBERHEBLICHKEIT GEGENÜBER ISLAM

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hat den Westen vor Überheblichkeit gegenüber der islamischen Welt gewarnt. Der CDU-Politiker wandte sich im Gespräch mit WELT.de auch gegen Versuche, die islamische Welt insgesamt zum Gegner für den Westen zu stilisieren.

Berlin - Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat den Westen vor Überheblichkeit gegenüber der islamischen Welt gewarnt. „Wir haben nicht den geringsten Grund zur überheblichkeit. Was haben wir denn in den Jahrhunderten der kriegerischen Auseinandersetzungen, während Reformation und Aufklärung nicht alles gemacht“, sagte Schäuble WELT.de.

Der CDU-Politiker wandte sich gegen Versuche, die islamische Welt insgesamt zum Gegner für den Westen zu stilisieren. „Die Verallgemeinerung ist falsch. Der Islam ist eine so vielfältige Religion.“ Für die gewalttätige Minderheit im Islam dürfe es aber keine Toleranz geben. „Wir müssen klarmachen, dass die Gesetze für alle gelten. Wer gegen die Ordnung verstößt, wird die ganze Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.“

Schäuble hatte Ende September mit der ersten deutschen Islam- Konferenz ein Forum geschaffen, das die Integration voranbringen soll. Der damit von Seiten des Staates eröffnete Dialog mit den Vertretern der organisierten und nicht organisierten Muslime ist auf mehrere Jahre angelegt. Dabei sollen die deutsche Gesellschaftsordnung, Fragen der Religion, die Funktion von Wirtschaft und Medien sowie das Thema Sicherheit und Islamismus behandelt werden.

WELT.de, 14.10.2006

Zum Diskussionsforum "Ist der Kampf der Kulturen akut und unvermeidbar?" ... >>

14.10.2006 20
VÖLKERMORD AN ARMENIERN: CSU-POLITIKER KRITISIEREN FRANKREICHS ANTI-TÜRKEI-POLITIK

www.spiegel.de, 13.10.2006, Von Sebastian Fischer, München

Die CSU ist zwar strikt gegen einen EU-Beitritt der Türkei - doch Frankreichs Anti-Türkei-Politik geht den Christsozialen nun doch zu weit: Deutlich kritisieren CSU-Politiker heute den Beschluss des französischen Parlaments, der das Leugnen des Völkermordes an den Armeniern unter Strafe stellt.

München - Die Christsozialen zeigen sich heute nicht erfreut über die Entscheidung in Frankreich: "Ich bin nicht sehr glücklich mit diesem Votum", sagt Karl-Theodor zu Guttenberg, Bundestagsabgeordneter und Leiter des CSU-Fachausschusses Außenpolitik. Er gehöre zwar zu den "ausdrücklichen Skeptikern eines EU-Beitritts der Türkei", doch man dürfe "die Hysterie nicht befördern", sagte Guttenberg zu SPIEGEL ONLINE.

Nach der Entscheidung des Parlaments in Paris kam es in der Türkei zu heftigen Protesten. CSU-Politiker zu Guttenberg warnt vor einer Entfremdung zwischen EU und Türkei, "wir wollen die Türkei an Europa anbinden" - aber eben nicht per EU-Mitgliedschaft. Zu Guttenberg erinnerte an einen Antrag der Unionsfraktion im Bundestag aus dem vergangenen Jahr. Damals habe das deutsche Parlament die Türkei zur Auseinandersetzung mit der Armenienfrage aufgerufen, "aber wir haben das bewusst nicht mit der EU-Beitrittsfrage verknüpft".

"Frankreich soll ehrlich sein"

Der Vorsitzende der CSU-Abgeordneten im Europäischen Parlament, Markus Ferber, sieht in der französischen Entscheidung "eher eine strategische denn eine inhaltliche Motivation". Ferber zu SPIEGEL ONLINE: "Es ist doch ehrlicher, den Türken zu sagen, dass wir eine Mitgliedschaft ablehnen. Aber stattdessen bauen die Franzosen solche Hürden auf, dass es der Türkei keinen Spaß mehr macht." Frankreich solle "ehrlich sein" und sagen, "dass die Türkei der EU nicht beitreten soll".

Der ehemalige bayerische Europaminister Reinhold Bocklet (CSU) sagte, dass die empörte Reaktion der Türken auf die Pariser Entscheidung sicher nicht den Ausschlag gebe "für unser Nein zum EU-Beitritt". Das sei nur eine Facette, symptomatisch für die Türkei, "die nicht bereit ist, sich mit ihrer Geschichte auseinander zu setzen", sagte Bocklet zu SPIEGEL ONLINE. Insgesamt sei die Türkei mit ihrem islamischen Hintergrund ein "Sprengsatz für die EU. Sie passt nicht zu unserer Kultur und Gesellschaft".

Auch Bocklet betont aber das Interesse Deutschlands und der CSU an "guten Beziehungen zur Türkei". Bocklet selbst wird in Vertretung des bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU) im November zum Parteikongress der türkischen Regierungspartei reisen - der islamisch-konservativen AKP.

Zum Diskussionsforum "Die Türkei und die Armenische Frage" ... >>
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