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Monday, 11. December 2017
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05.11.2010 189
Muslimische Jugendliche sind gewaltbereiter ...

als ihre christliche oder jüdische altersgenossen, nicht aufgrund ihrer Religion oder ihrer Herkunft, sondern, schlicht und einfach weil sie ausgegrenzt und diskriminert werden. Die Gewaltbereitschaft basiert also nicht auf ihrer Religion oder ihrer kulturellen Herkunft, sondern auf ihrem sozialen Status.

Sind türkische Männer wirklich machohafter als ihre europäischen Altersgenossen? Kaum! In allen westlichen Ländern dominiert klar die Männerwelt. Nach wie vor würden christliche Männer ihre Frauen lieber hinter dem Herd sehen, als im Arbeitsleben.

In den Vorstandsetagen ist die Türkei mit Spitzenfrauen den Deutschen weit voraus. Die Türkei hatte bereits eine weibliche Regierungschefin, wo die deutsche Geschichte noch davon träumen konnte!

In der Türkei haben die Frauen seit 1930 das aktive Wahlrecht und seit 1934 das passive, noch vor etlichen Ländern Europas. Diese Rechte wurden Frauen in Frankreich, Belgien und Italien ierst m Jahre 1946 zuerkannt. Wussten Sie überhaupt, dass Frauen in der Schweiz diese Rechte erst im Jahre 1971 erlangten? Ganz schön beschämend für die Europäer, nicht? Und die finstere mittelalterliche Geschichte Europas ist uns auch ausreichend bekannt!

Also, ihr Europäer, macht uns nichts vor und lehnt euch nicht zu weit aus dem Fenster hinaus! Die Zivilisation habt ihr bestimmt nicht erfunden!

Sevilay G.

04.11.2010 188
Schnauze gestrichen voll ...

habe ich von der ganzen Integrationsdebatte.

Die meisten Deutschen haben überhaupt keine Ahnung von meiner Kultur und von dem was und wie ich bin, aber eine Feste Meinung - fast imer eine negative- haben sie alle! So etwas nennt man doch "Vorurteil", nicht? Davon haben die meisten Deutschen genug!

Ich habe den Eidruck, die Deutschen haben sich dermaßen in die Thematik hineingesteigert, dass sie die Muslime nur noch als Fundamentalisten und Terroristen ansehen. Sie wollen nur das sehen, was sie glauben zu wissen.

Hey, Leute, wacht auf! Hört auf, alles schwarz zu malen!

Mir ist es ziemlich egal, wie ihr mich seht oder sehen wollt, hauptsache ist, ich weiss, was ich bin. Denn ich lasse mich, meine Herkunft, meine Kultur und meine Religion nicht auf die Begriffe "Terrorismus", "Kopftuch", "Machogehabe" etc, reduzieren. Ich lasse mir erst recht nicht vorschreiben, wie ich mein Privatleben zu gestalten habe. Meine Religion, meine Kultur gehört nur mir! Auf meine morgenländliche Wurzeln bn ich sehr Stolz, damit bin ich sehr zufrieden und glücklich! Ich lasse mich nicht nicht assimilieren, genauso wenig, wie Juden, Italiener, Spanier, Griechen etc.

Ja, ich habe die Schnauze gestrichen voll, dass Menschen, die meine Kultur und Rreligion fast gar nicht kennen, versuchen, über mich zu urteilen. Ich empfinde das als eine unerträgliche und unakzeptable Anmaßung, ein Angriff auf meine Persönlichkeit, mit dem Ergebnis, dass ich die Schotten dicht mache und ignoriere, was gegen mich gerichtet ist. Bei den ganzen Diskussionen um die Integrationsthematik geht es mehr um Populismus als Sachverstand, wodurch das Thema bei mir massiv an Glaubwürdigkeit verloren hat.

Gülcan

23.10.2010 187
Von: turkishwoman
Wenn eines Tages Autos in den deutschen Vorstädten brennen ...

... wie in den französischen Banlieue's wird dies solchen Brandstiftern wie Sarrazin, Seehofer, Stoiber, Koch, Merkel und ihren ewig gestrigen Gleichgesinnten zu verdanken sein. Diese realitästfremden Betonköpfe, fern von jeglicher politischer Vision, spielen mit dem Feuer. Sie tragen ihre politischen Ambitionen auf dem Rücken und auf Kosten von Migranten aus. Sie hetzen die deutsche Bevölkerung gegen die Migranten, schüren unnötig Ängste, indem sie die Dinge nicht wahrheitsgemäß darstellen. Ja, sie spielen mit dem Feuer, weil ihnen der nötige Respekt vor Migranten und für deren Belange fehlt. Sie wollen und können nicht, die Probleme konstruktiv und integrativ anzusprechen. Sie deklarieren Migranten und Muslime in ganzer Breite pauschal zu Terroristen und zu Fremdkörpern, schaffen Feindbilder, statt die vielfach vorhandenen positiven Beispiele gelungener Integration hervorzuheben. Sie suggerieren unter deutecher Bevölkerung, dass insbesondere muslimische Migranten und Türken unwillkommen sind und eine Gefahr für die deutsche Gesellschaft sind. Man spricht hier sogar von der Gefahr einer "Durchrassung" Deutschland's.

All diese Diskussionen heben bei mir völliges Unbehagen hervor und erinnern mich so langsam an die Zeiten vor 1945. Allmählich finde ich es besorgniserregend, wenn immer mehr auf Türken eingedroschen wird, als ob sich Türken seit über 50 Jahren hierzulande als Verbrecher, Diebe und Terroristen verdingt hätten. Was für ein respektloser und menschenverachtender Umgang mit Menschen, die über Jahrzehtne nichts anders getan haben, als brav, vielfach auch unter gesundheitsgefährlichen Bedingungen, die Drecksarbeit für die Deutschen zu erledigen. "Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen!" So einfach und undankbar, scheint es, wie mit Türken hierzulande umgegangen wird.

Andererseits finde ich es lächerlich, wie naiv und realitätsfremd hierzulande über Integrationsthemen und Migration gedacht und diskutiert wird. Die Realtät ist, dass Integration im Alltag viel besser gelingt als die konservativen Politiker es darstellen wollen. Während die konserevativen Politiker, allen voran CDU/CSU, dem einfachen Volk suggerieren, dass Scharen von armen Menschen in Anatolien auf Koffern sitzen, um sich nach Europa abzusetzen und Deutschland einer Massenwanderung aus Anatolien ausgesetzt ist, verliert man hierzulande den Blick auf das Wesentliche. Denn die Realität sieht in Wirklichkeit ganz anders aus: Einerseits findet kaum Zuwanderung aus der Türkei nach Deutschland und andererseits ist unter Türken die Auswanderung aus Deutschland in die Türkei grösser als der Zuzug von dort nach Deutschland. Zudem, während man hierzulande und in Europa abfällig über Türken und Türkei diskutiert, steigt die Türkei zu einer regionalen und globalen Macht auf; wirtschaftlich wie politisch! Während hierzulande und in Europa die Wirtschaft stagniert, wachsen in Anatolien Hochhäuser in den Himmel. Sind die Politiker hierzulande in ihrer Sichtweise und in ihrem Urteilsvermögen über die Türkei wirklich so naiv und eingeschränkt, dass sie die rasante positive Entwicklung der Türkei vor dem einfachen Volk verschleiern? Nein, kaum! Die Darstellung der Türkei in Europa hat ein System! Und dieses System hat auch einen Namen: Diskriminierung und Ausgrenzung!

Während die konservativen Politiker hierzulande die Türken zum Symbol einer gescheiterten Integration hochsterilisieren, die Türken als eine Last, gar für eine Gefahr für das Land darstellen, werden Türken hier imer mehr zu erfolgreichen Geschäftsleuten und Immobilienbesitzern. Der Einfluß von Türken in Politik, Kultur und Sport wächst von Tag zu Tag! Statt die Themen aus der Perspektive einer positven und gelungenen Integration anzugehen, flöst man den Menschen lieber Feindbilder ein! Basiert dies auf Unkenntnis, Dummheit oder Naivität? Ich meine nein! Auch diese negative Darstellung des Türkenbildes hierzulande hat ein System! Und dieses System hat auch den gleichen Namen wie bereits oben erwähnt: Diskriminierung und Ausgrenzung!

22.10.2010 186
Von: turkishwoman
"Multikulti" gehört zu Deutschland ...

wie der Dom zu Köln!

Ob "Multikulti" oder "Multikulturalismus", beide Begriffe stehen für mich gleichbedeutend, ist die blanke Realität der gegenwärtigen bundesrepublikanischen Geschichte. Hierzulande leben Millionen von Menschen, die anderer Religion, anderem Kulturkreis und einer anderen Ethnie angehören.

Alle Diskussionen und Versuche, per Wortspiele, ob "Multikulti" oder "Multikulturalismus", das Thema in eine oder andere politische Ecke zu lenken, führen an dem Kern und dem Wesen der Sache völlig vorbei.

Sowie die betonköpfigen, die ewig gestrigen Politiker der Konservativen in unserem Lande über Jahrzenhnte versucht haben, die Tatsache bewusst abzulehnen, dass wir längst ein Ein-/Zuwanderungsland geworden sind, sind die Konservativen, allen voran CDU/CSU, Merkel, Seehofer & Co., ernbeut im Begriff, einen noch grösseren kapitalen Fehler zu begehen, indem sie die multikulturelle Identität Deuschlands für tot erklären und diese zu verleugnen. Diese Art der Politik hat weder mit der Realität noch mit Ernsthaftigkeit etwas gemeinsam und führt somit almählich ebenfalls zu Ignoranz auf der Gegenseite.

Zunächst einmal fehlt in den, von Sarrazin, Seehofer, Merkel & Co. angestossenen Diskussionen der nötige Respekt vor den Millionen hierzulande lebenden Migranten. Diese werden sich wahrlich nicht gefallen lassen, sich nur als Terrorristen und Integrationsverweigerer abstempeln zu lassen. Die ständig nörgelnde, ablehnende und gar diskriminierende Haltung der deutschen Bevölkerung wirft bei Migranten ebenfalls die Frage auf, ob und inwieweit die Deutschen Migrationsbereit sind. Die Migration ist wahrlich keine Einbahnstrasse und fordert von allen Seiten Engagement und Bereitschaft. Nach jahrelanger persönlicher Erfahrung bin ich der Meinung, dass wenig Bereitschaft in der deutchen Bevölkerung herrscht, die Migranten, insbesondere die Muslime, als gleichberechtigte Mitbürger in sich zu integrieren, auch wenn diese integrationswillig sind. Die deutsche Bevölkerung ist einfach noch nicht in der Lage und bereit, sich gänzlich von mittelalterlichen Gedanken zu lösen und andere Religionen als eine Bereicherung und nicht als eine Bedrohung zu sehen. Dieses Problem exisitert auf der Seite der Muslime nicht, denn sie sind sich ihrer Religion, Kultur und ihrer Herkunft bewusst und stehen gänzlich dazu. Für ein friedliches Zusammenleben mit Christen auf Basis gemeinsamer demokratischer Werte steht für Muslime nichts im Wege.

13.10.2010 185
Von: panther84
Mein Dissertationsprojekt (Online-Umfrage) über die Jugendliche mit Migrationshintergrund in Deutschland

Hallo,

ich bin Doktorandin an der Universität Bremen, Fachbereich Europäisches und Internationales Recht. Im Rahmen meiner Dissertation zum Thema „Konzepte zur aktiven Partizipation Jugendlicher mit Migrationshintergrund: rechtlicher Vergleich der EU- und Nicht-EU-Länder“ erforsche ich unter anderem die Meinungen der in Deutschland lebenden jungen Migranten und Jugendlicher mit Migrationshintergrund und habe dafür einen Fragebogen entwickelt, der unter folgendem Link online abrufbar ist:

http://www.q-set.de/q-set.php?sCode=NKMGDEBADENV

Zielgruppe meiner Befragung sind junge Menschen mit Migrationshintergrund zwischen 14 und 30 Jahren, die ihre Wurzeln ursprünglich in EU- und Nicht-EU-Ländern haben und in Deutschland leben. Alle diese Jugendliche sind herzlich dazu eingeladen, an meiner Umfrage teilzunehmen!

Wichtig: die Teilnahme an meiner Befragung ist anonym! Jeder vollständig ausgefüllte Fragebogen hat eine grosse Bedeutung für die wahrhafte Darstellung der Aspekte zur Partizipation Jugendlicher mit Migrationshintergrund in Deutschland und für die erfolgreiche Weiterentwicklung des empirischen Teiles meiner Dissertation.

Herzlichen Dank im voraus für Ihre Hilfe und Unterstützung meines Dissertationsvorhabens!

Mit freundlichem Gruss

Tatyana Vassilchikova
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